Knapp am Sieg vorbei, aber dennoch hochzufrieden – DQHA Reining Futurity Vize-Champion Grischa Ludwig im Interview


 

 

 

Knapp am Sieg vorbei, aber dennoch hochzufrieden

 

 

DQHA Reining Futurity Vize-Champion

Grischa Ludwig im Interview

 

Der Trainer vom Schwantelhof in Bitz verfehlte zwar knapp den Sieg in der DQHA Reining Futurity am 2. Oktober auf der Q11, zeigte sich aber dennoch gut gelaunt und stand gleich nach der Siegerehrung der DQHA-Mitarbeiterin Julia Großmann Rede und Antwort.

Herr Ludwig, erst einmal Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz und dieser tollen Nachzucht. Waren Sie mit den beiden Pferden zufrieden?

Vielen Dank! Ja, ich war sehr zufrieden. Beide Pferde stammen aus unserer eigenen Zucht und zeigten eine starke Leistung. Die Stute Reds Rocking Girl, jetzt im Besitz von Jochen Eith, ist von unserem Deckhengst Reds Gonna Rein und Be Coeur D Broady ist die Nachzucht von dem erfolgreichen chestnut Coeur D Wright Stuff. Beide Hengste sind auch in diesem Jahr wieder in die Stallion Service Auction einbezahlt, um für alle Nachkommen die Futurity/Maturity Startberechtigung zu sichern.

Wie alt sind die Pferde und seit wann trainieren Sie mit ihnen?

Beide sind vier Jahre alt und wurden auf unserem Schwantelhof in Bitz geboren. Ich habe sie seit etwa eineinhalb bis zwei Jahren im Training, wobei wir Ihnen nach dem ersten Anreiten noch einige Monate auf der Weide gönnen, damit sie sich gut entwickeln können.

Was ist das Besondere an Be Coeur D Broady?

Er ist sehr ausgeglichen, hat keine Schwachpunkte und lässt sich wunderbar showen. Ich habe ihn bereits fünf Mal auf Turnieren vorgestellt und er war immer unter den Top 3. Auch Reds Rocking Girl habe ich schon auf einigen Turnieren geritten und sie war ebenfalls immer auf den vorderen Plätzen. Wir achten darauf die Pferde nicht zu überfordern und sie gerade in diesen ersten Jahren nicht auf zu vielen Shows zu reiten.

Was ist Ihnen wichtig bei jungen Pferden und deren Training?

Die Pferde sollten genug Talent mitbringen, um keinen Schaden zu nehmen, wenn sie im Spitzensport gehen sollen. Sie müssen die Kraft haben, um den Anforderungen entsprechen zu können. Dabei geht es mir auch nicht darum, bei jedem Turnier zu gewinnen. Mein Ziel ist es langfristig erfolgreich zu sein und die Pferde so vorzubereiten, dass sie beispielsweise von ihren Besitzern danach auch im Amateurbereich mit Erfolg geshowt werden können.

Wie werden die Pferde gehalten?

Alle Pferde kommen täglich mehrere Stunden auf die Koppel, auch unsere Hengste. Dabei ist ein gutes Management gefragt, da ein Großteil der rund 120 Pferde auf unserem Hof Hengste sind.

Vielen Dank für das Gespräch und auf ein Wiedersehen in Aachen auf der Q12!

 

Foto: Art & Light