Jumping & Pony Trophy Neustadt 2012: Das wird der Burner

Die Antwort lautet oft NEIN – zum Beispiel auf  die Frage, ob das Organisatoren-Team vom PferdeSV Pausin Gabi Selke-John und Andreas Fettchenhauer diesen Ansturm erwartet haben. Oder auch auf die Frage, ob sie schon wissen, wie es im nächsten Jahr werden soll oder auch, ob der Platz in Neustadt reichen wird. Aber das ist eigentlich egal, denn morgen startet nach Angaben der Veranstalter das größte deutsche Hallen-Event im Reitsport, wenn man nach der Zahl der Nennungen geht. Und das will schon etwas heißen.

Da können die Pferdesportler und Züchter aus BB und Deutschland am Ende froh sein, dass sich Reiter und Reitsport-Förderer Andreas Fettchenhauer mit allen ihm zur Verfügung stehenden materiellen Ressourcen für die Sache stark macht und zu einem sehr günstigen Zeitpunkt die Graf-von-Lindenau-Halle nicht nur für die kommenden Veranstaltungen aufwärmt, sondern geradezu anheizt. Das brauchen am Ende nicht nur die preußische Turnierlandschaft, sondern vor allem auch die Besitzer und Benutzer der Anlage in Neustadt, denn die Lindenau-Halle war sehr lange Diskussionsthema und wird es bestimmt auch noch eine Weile bleiben.

Der vollständig arroganzfreie Fettchenhauer schaffte sich in den letzten Jahren mit seinem Engagement und seine Verbindungen zwar nicht nur Freunde in der BB-Reitsportszene – offene und heimliche Bewunderer gab es aber reichlich. Sicher waren auch ein paar Neider darunter, aber das bleibt nicht aus in dieser Welt.

Was am Ende zählt, ist der Erfolg und der wird sich in Neustadt in den nächsten Tagen bei den vielen Wettbewerben mit Sicherheit einstellen. Auch wenn die Trophy nicht verschenkt wird – jedenfalls nicht von Donnerstag bis Sonntag. Die Ticketpreise sind allerdings human und an allen Tagen, an denen es Eintritt kostet, gibt es Prüfungen mindestens auf S*-Niveau bis S*** zu erleben. Die Dauerkarte kostet für alle Tage 30 Euro und ermäßigt 20 Euro. Das ist fair und entspricht dem sportlichen Niveau der Veranstaltung. Am Donnerstag legt man als Freund des Springsports 5 Euro auf den Tisch (erm. 3 Euro), am Freitag 10/7 Euro, am Samstag 15/7 Euro und am Tage des Herren 10/7 Euro. Die Jumping & Pony Trophy bleibt also nach wie vor eine erschwingliche Angelegenheit und bietet neben dem Sport noch eine ganze Menge mehr. Am Rande des Parcours gibt es Gastro-Versorgung, wie man sie schon aus Pausin gewöhnt ist und dazu noch Musike, DJs, Entertainer, Laser-Show usw.

Neustadt kann kommen und Pausin ist damit Geschichte. So schnell kann es gehen, aber der Abschied fällt sicher nicht so schwer, denn ein paar Kilometer weiter wird in Neustadt der Baum brennen – mit Sicherheit. Dafür sorgt am Ende vor allem das Team um Andreas Fettchenhauer, der hierzulande leider noch immer um die Anerkennung kämpfen muss, die ihm zusteht.

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Foto von Jan-Pierre Habicht: A. Fettchenhauer und Gabi Selke-John 2011 in Pausin bei der Siegerehrung mit Kimbi Gibson

 

Foto von Jan-Pierre Habicht: Andreas Fettchenhauer 2012 in Münchehofe