Jessica Springsteen (USA) rockt den Gaston Glock's Grand Prix Vienna Masters Wien 2015

Was für ein genialer Abschluss von vier Tagen Spitzensport beim Vienna Masters 2015! Jessica Springsteen (USA) sicherte sich mit ihrer Davendy S mit zwei genial gerittenen Umläufen den Sieg im Gaston Glock’s Grand Prix Vienna Masters und verdrängte Österreichs Evergreen Thomas Frühmann (64) mit seinem 19-jährigen The Sixth Sense knapp auf Platz zwei.

CSI5*

05  CSI5* Gaston Glock’s Grand Prix Vienna Masters – 1.55 m

Wertungsprüfung für Longines World Ranking List

Der Gaston Glock's Grand Prix Vienna Masters 2015 lockte heute (20.09.2015) die Besten der Besten im Springsattel in die wundervolle Vienna Masters-Arena Arena am Wiener Rathausplatz. Zwei Stunden lang entstand für die Dauer des mit 100.000 Euro dotierten Weltranglistenspringens durch die eigens aus dem GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER Treffen gelieferten Hindernisse, die lackschwarzen GLOCK Banner und den für GLOCK Events so charakteristischen wunderschönen Blumenschmuck eine ganz eigene Welt - die Welt des Gaston Glock's Grand Prix Vienna Masters.

39 Teilnehmerpaare trugen sich in diesem CSI5* Bewerb über 1,55 m in die Starterliste ein und hatten allesamt dasselbe Ziel: vor der wunderschönen Kulisse vom Wiener Rathaus eine der einzigartigen GLOCK Siegertrophäen in den Händen zu halten. Die besten zehn Reiter-Pferde-Duos aus dem ersten Umlauf wahrten sich die Chance in der entscheidenden zweiten Runde um den Sieg mitzureiten. Unter ihnen waren mit dem Drittplatzierten der gestrigen Longines Global Champions Tour presented by LGT Kevin Staut (FRA), dem Sieger vom GLOCK's CSI5* Grand Prix im August Pius Schwizer (SUI) oder dem amtierenden Team-Welt- und Europameister und GLOCK Rider Gerco Schröder (NED) echte Hochkaräter. Ganz oben am Podest standen nach dem nervenaufreibenden Finalumlauf jedoch ein 'aufsteigender Stern' und ein 'alter Hase' der Reiterszene. Der Wiener Lokalmatador Thomas Frühmann ging als Siebter in die Entscheidung und legte mit seinem 19-jährigen Westfalen Wallach The Sixth Sense eine atemberaubende Runde hin, die das Publikum mit tosendem Applaus und Standing Ovations belohnte. Sollte es noch jemand schaffen die Bombenzeit des Zweitplatzierten vom Gaston Glock's Championat in Treffen von 36,21 Sekunden zu unterbieten?

Die Antwort: Ja! Als vorletzte Teilnehmerin im Starterfeld griff die 23-jährige US-Amerikanerin Jessica Springsteen ins Geschehen ein. Mit ihrer unglaublich wendigen und dabei stets vorsichtigen belgischen Stute Davendy S (Kashmir van Schuttershof x Pachat I) folgte die talentierte Amazone den kurz vor dem Einreiten gegebenen Instruktionen ihrer Trainerin Edwina Tops-Alexander, erwischte jede Wendung und jedes Hindernis am Punkt und brauste in 35,19 Sekunden über die Ziellinie. Das war der Sieg im Gaston Glock's Grand Prix Vienna Masters 2015!

"Ich bin so glücklich hier sein zu können. Mein Pferd sprang einfach herausragend und Wien ist eines der schönsten Turniere der Welt. Zu gewinnen ist etwas ganz Besonderes!", so die strahlende Siegerin im Interview mit Moderator Christian Clerici.

Omer Karaevli (TUR), der im Rahmen vom GLOCK's CSI3* Grand Prix im GLOCK HORSE PERFORMANCE CENTER bereits einen zweiten Platz erreiten konnte, reihte sich mit seinem BWP Wallach Dadjak Ter Puttenen in 41,33 Sekunden auf dem dritten Platz im Gaston Glock's Grand Prix Vienna Masters ein. GLOCK Rider Gerco Schröer pilotierte GLOCK’s Zaranza auf Platz sechs in diesem Weltranglistenspringen.

05 - CSI5* Gaston Glock's Grand Prix Vienna Masters 2015

Int. Springprüfung mit 2 Umläufen 1.55 m

Wertungsprüfung für Longines World Ranking List

1. Davendy S - Springsteen, Jessica (USA) 0/35.19 round 2

2. The Sixth Sense - Frühmann, Thomas (AUT/W) 0/36.21 round 2

3. Dadjak Ter Puttenen - Karaevli, Omer (TUR) 0/41.33 round 2

4. Chap - Schwizer, Pius (SUI) 4/37.18 round 2

5. Ayade de Septon Et HDC - Staut, Kevin (FRA) 4/37.43 round 2

6. Glock's Zaranza - Schröder, Gerco (NED) 4/37.56 round 2

7. Concordija - Al Thani, Sheikh Ali Bin Khalid (QAT) 4/37.57 round 2

8. Chesall - Delestre, Simon (FRA) 5/47.43 round 2

9. Noblesse des Tess - Bahamdan, Kamal Abdullah (KSA) 12/38.92 round 2

10.Pironella - Deusser, Daniel (GER) 12/46.24 round 2

11.Willow - Farrington, Kent (USA) 4/64.23 round 1

12.Domino - Coulter, Audrey (USA) 4/64.27

 

CSI2*

14  CSI2* Gold Tour Finale präsentiert von Alpenspan – 1.45 m

Wertungsprüfung für Longines World Ranking List

CSI2* Gold Tour Sieg für Nasser Al Ghazali

35 Mal wurde heute im CSI2* Gold Tour Finale präsentiert von Alpenspan die Startglocke geläutet, denn genau so viele Reiter-Pferde-Duos stellten sich dem 1,45 m hohen Grundumlauf. Der hatte es ganz schön in sich und so schafften die Qualifikation für das Stechen lediglich zwei Teilnehmer mit einem fehlerfreien Ritt. Der Österreicher Mario Bichler (St) blieb mit seinem neunjährigen Mecklenburger Wallach Don Dickson an den Hindernissen zwar ebenfalls ohne Fehler, kassierte aber einen Zeitstrafpunkt und wurde am Dritter.

Den Sieg machten sich Alice Janout (NÖ) auf Wodka Lime und Nasser Al Ghazali (QAT) auf Argelith Squid aus. Der ambitionierte Qatari hatte im Sattel des neunjährigen Hengstes von Gibraltar knapp die Nase vorne und verwies die Österreichische Meisterin aus dem Jahr 2012 mit der schnellen Zeit von 39,95 Sekunden auf Platz zwei. Der oberösterreichische Young Rider EM Teilnehmer Willi Fischer konnte sich mit seinem sprunggewaltigen Colmar 2 trotz zweier Abwürfe im Umlauf den neunten Rang sichern.

14 - CSI2* Gold Tour Finale präsentiert von Alpenspan

Int. Springprüfung mit Stechen 1.45 m

Wertungsprüfung für LONGINES ranking list

1. Argelith Squid - Al Ghazali, Nasser (QAT) 0/39.95 jump-off

2. Wodka Lime - Janout, Alice (AUT/NÖ) 0/40.57 jump-off

3. Don Dickson - Bichler, Mario (AUT/St) 1/71.07

4. Atessa B L H - Kellnerova, Anna (CZE) 4/67.33

5. Be Gentle - Walker, Nicole (CAN) 4/68.52

6. Cupido Z - Straumann, Flaminia (SUI) 4/70.14

7. Evita van de Veldbalie - Newlands, Wesley (CAN) 4/70.32

8. Arizona Pie 9 - Al Thani, Sheikh Khalifa Abdula (QAT) 5/72.01

9. Colmar 2 - Fischer, Willi (AUT/OÖ) 8/67.93

10.Quentucky Jolly - Heise, Emma (USA) 8/68.41

10.Heartbreaker 5 - Ziebicki, Michal (POL) 8/68.41

12.Walona - Pohl, Nicola (GER) 8/68.92

 

13  CSI2* Bronze Tour Finale

präsentiert von Lenz Moser – 1.20 m

Gustavo Mirabal holt das CSI2* Bronze Tour Triple

Der Venezuelaner Gustavo Mirabal war im Rahmen der CSI2* Bronze Tour beim Vienna Masters schlichtweg eine Klasse für sich! Mit seiner zwölfjährigen belgischen Stute G And C Lucy entschied er sowohl die beiden Qualifikationsbewerbe als auch das Finale präsentiert von Lenz Moser souverän für sich. In dem 1,20 m hohen Springen traten 30 Teilnehmerpaare gegeneinander an, 13 von ihnen zogen ins Stechen ein.

Hier setzte sich Gustavo in fehlerfreien 31,90 Sekunden vor der R34-Team Reiterin Katharina Biber (AUT/NÖ) auf Arpeggio's Son (0/32,39) durch. Sheik Hasan Bin Rashi (BRN) freute sich im Sattel seines 14-jährigen HBR Urano in der Zeit von 35,86 Sekunden über Platz drei. Für Österreich waren weiters Josefina Goess-Saurau (B), Andreas Mühlstätter (T), Magdalena Margreiter (NÖ), Brigitte Prömer (T), Natalie Magyer (NÖ) und Marie Christine Sebesta (W) platziert.

13 - CSI2* Bronze Tour Finale präsentiert von Lenz Moser

Int. Springprüfung mit Stechen 1.20 m

1. G And C Lucy - Mirabal, Gustavo (VEN) 0/31.90 jump-off

2. Arpeggio's Son - Biber, Katharina (AUT/NÖ) 0/32.39 sec jump-off

3. HBR Urano - Al Khalifa, Sh. Hasan Bin Rashi (BRN) 0/35.86 jump-off

4. Chanel de Tiji Z - Goess-Saurau, Josefina (AUT/B) 0/36.68 jump-off

5. Sunday Hit - Mühlstätter, Andreas (AUT/T) 0/36.71 jump-off

6. Uriko van Sint Antoniushoeve - Store, Alicia (GBR) 0/37.04 jump-off

7. Cassiair - Margreiter, Magdalena (AUT/NÖ) 0/41.73 jump-off

8. Loroville - Prömer, Brigitte (AUT/T) 4/33.09 jump-off

9. Corona 2 - Magyer, Natalie (AUT/NÖ) 4/33.62 jump-off

10.Olala 2 - Sebesta, Marie Christine (AUT/W) 4/34.44 jump-off

11.Avalon 305 - Hodgson, Guy (GBR) 9/47.86 jump-off

12.Be Eme Chanel N.5 - Baraggioli, Maria Cristina (ITA) eliminated jump-off

 

Int. Pony Dressur

D3  CDIP Int. Pony Dressurprüfung - Österreichische Campagnereiter Pony-Trophy 2015

Die Österreichische Campagnereiter Pony-Trophy geht an Raphael Netz

Was für ein Wochenende für den Deutschen Pony-Dressurreiter Raphael Netz! Der 16-jährige Bundeskaderreiter konnte sich mit dem zehnjährigen Hengst Schierensees Don't Do It nach einem zweiten Rang am Eröffnungstag und dem Sieg am Freitag auch im heutigen Finale der Österreichischen Campagnereiter Pony-Trophy durchsetzen. Für seine schwungvoll gerittene Kür erhielt er in der technischen A-Note bis zu 75,500 %, für die künstlerische Ausführung gab es in der B-Note sogar 80,000 % und die Richter sahen ihn mit einem Gesamtscore von 76,292 % einhellig auf Rang eins. "Es war wahnsinnig toll hier vor so einem super Publikum reiten zu dürfen. Danke für diesen wunderschönen Event!", so der strahlende Sieger im Interview mit Moderator Christian Plettenberg.

Platz zwei ging in der heutigen Musikkür an die amtierende Team-Europameisterin Rebecca Bell (GBR), die für ihre Vorstellung mit der Rheinländer Stute Valido's Sunshine 74,375 % erhielt. Auf dem dritten Platz stand wiederum Deutschland, vertreten durch Liselott Marie Linsenhoff auf Golden Girl (73,417 %). Österreichs Nicola Louise Ahorner (W) verpasste mit Nice Blue Eyes knapp das Podium (72,417 %) und landete auf Rang vier, Daria Hohenwarter (T) wurde mit Candyman 109 Sechste (69,792 %).

D3 CDIP FEI Pony Freesytyle -

Österreichische Campagnereiter Pony-Trophy 2015

FEI Pony Freestyle

1. Schierensees Don'T Do It - Netz,Raphael (GER) 76.292 %

2. Valido's Sunshine - Bell,Rebecca (GBR) 74.375 %

3. Golden Girl - Linsenhoff,Liselott Marie (GER) 73.417 %

4. Nice Blue Eyes - Ahorner,Nicola Louise (AUT/W) 72.417 %

5. den Ostriks Dailan - Raumanns,Lana (GER) 71.458 %

6. Candyman 109 - Hohenwarter,Daria (AUT/T) 69.792 %

Bilder:

​Jessica Springsteen (USA) und ihre Davendy S entschieden den Gaston Glock's Grand Prix Vienna Masters vor der wundervollen Wiener Rathaus Kulisse eindrucksvoll für sich. © Stefano Secchi

Gemeinsam ​bringen es Thomas Frühmann (AUT/W) und The Sixth Sense auf 83 Jahre, bewiesen mit dem zweiten Rang im Gaston Glock's Grand Prix Vienna Masters aber einmal mehr was in ihnen steckt. © Michael Graf