Infoveranstaltung zum B.A. Studiengang Equine Assisted Therapy and Management

Pferde können mehr als Dressur und Springen

Die Erfolge von Hannelore Brenner, Dr. Angelika Trabert und Britta Näpel bei den Paralympis in London (GBR) haben es einmal mehr gezeigt: Pferde können mehr als nur Dressur und Springen. Sie können Menschen helfen, mit Handicaps, Behinderungen, sozialen oder psychischen Beeinträchtigungen besser umzugehen. Und das nicht nur in Hinblick auf den Hochleistungssport, wie bei den Paralympics, sondern in allen Bereichen des Lebens. „Die Möglichkeiten, die das Pferd als Therapeut bietet, sind noch längst nicht ausgeschöpft“, ist sich Dr. Rosemarie Genn sicher. „Aus diesem Grund bieten wir den Bachelor-Studiengang Equine Assisted Therapy and Management als  ersten staatlich und international anerkannten Hochschulabschluss für pferdegestützte Intervention an“, fährt die Leiterin des Steinbeis Transfer Instituts in Vechta fort. „Es geht nämlich nicht allein darum, Therapien zu entwickeln, sondern vor allem auch darum, deren Wirksamkeit soweit wissenschaftlich zu belegen, dass Kostenträger, wie Krankenkassen, Gewerkschaften, Verbänden und Arbeitgeber sie auch finanziell tragen.“ Genau an dieser Schnittstelle scheiterten viele gute Ansätze. „Derzeit ist die pferdegestützte Intervention vielfach privat organisiert und hängt vom persönlichen Engagement Einzelner ab.“

Der Bachelor-Studiengang Equine Assisted Therapy and Management startete erstmals im Wintersemester 2011/12 und wird jetzt zum Wintersemester 2012/13 erneut angeboten. Er unterscheidet sich nicht nur hinsichtlich seiner Thematik von anderen Studiengängen. „Wir haben das Studium ganz bewusst berufsbegleitend und praxisnah aufgebaut, um es auch für diejenigen zu öffnen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen.“  Ebenso sei das Abitur nicht zwingend Vorsausetzung, erklärt Dr. Rosemarie Genn. Weiterhin gäbe es ein intensives Coaching und persönliche Betreuung durch erfahrene Dozenten und die Möglichkeit zum anschließenden Master-Studium.

„Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für unsere Absolventen sehr gut, da schon während des Studiums Netzwerke aufgebaut werden. Außerdem ist der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften, die Führungsaufgaben im sozialen Bereich übernehmen können, nachwievor hoch“, umreißt Dr. Rosemarie Genn die beruflichen Perspektiven.

Studienbewerber, die sich vorab informieren möchten, können dies auf der Internetseite  www.horses-and-health.de tun. Außerdem wird am Donnerstag, 13. September, um 18.00 Uhr im Steinbeis Transfer Institut, Driverstr. 2, 49377 Vechta eine Infoveranstaltung angeboten. Selbstverständlich steht Dr. Rosemarie Genn auch für einen persönlichen Kontakt unter mobil 0170-2959990 oder per Mail rosemarie.genn@stw.de zur Verfügung.