In-Treffpunkt der Pferdesportwelt – Deutsches Spring- und Dressur-Derby Hamburg 2014

 

Hamburg – In sechs Wochen ist es soweit: Dann beginnt in Hamburg-Klein Flottbek das Deutsche Spring- und Dressur-Derby, präsentiert von J.J.Darboven und damit eines der größten und bedeutendsten, internationalen Pferdesportereignisse in Norddeutschland. Tradition, moderner Pferdesport und internationale Serien verschmelzen vom 28. Mai bis zum 1. Juni 2014 zu einem hochspannenden und begehrten Event.

Das Top-Ereignis ist mit über 850.000 Euro Preisgeld dotiert, birgt einen Etat von 2,6 Millionen Euro und lockte allein im vergangenen Jahr rund 80.000 Zuschauer an. Eine Marke, die sich Derbyveranstalter Volker Wulff auch für 2014 wünscht. Das Programm für fünf Tage Pferdesport im Derby-Park ist allemal anziehend: In Hamburg geht es gleich um zwei internationale Springsportserien.

Longines Global Champions Tour in Deutschland

Sie führt buchstäblich rund um die Welt und macht Pferde zu „Miles & More-Kandidaten“: Die Longines Global Champions Tour umfasst 13 Stationen in Europa und Asien und das Finale in Doha/Qatar. In diesen illustren Reigen gehört seit 2008 das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg und beide – Serie und Top-Event tun einander gut. In der Saison 2014 ist der Klassiker die dritte Station nach Antwerpen und Madrid. Danach geht es weiter nach Shanghai. Die Serie setzt am Samstag einen Glanzpunkt modernen Springsports im Programm des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys mit dem Großen Preis von Hamburg, der in zwei Umläufen und einem Stechen ausgetragen wird. Christian Ahlmann aus Marl versetzte die Zuschauer 2013 in Begeisterung, als er diese deutsche Etappe der Longines Global Champions Tour gewann und erstmal zu Mäzenin Marion Jauss sauste, um sich mit ihr gemeinsam zu freuen…. Fünf internationale Prüfungen gehören zur Longines Global Champions Tour in Hamburg und für all jene, die nicht über ihre Weltranglistenposition qualifiziert sind, ist das Mercedes-Benz-Championat am Donnerstag besonders wichtig: Dort werden die letzten begehrten Startplätze vergeben…

Begehrte Etappe Hamburg

Die dritte Etappe entfaltet beträchtliche Anziehungskraft: So haben sich der Weltranglistenerste und Mannschafts-Olympiasieger Scott Brash und Teamkollege Ben Maher aus Großbritannien schon mal „vormerken“ lassen, ebenso Europameister Roger-Yves Bost (Frankreich), der Olympiazweite Gerco Schröder aus den Niederlanden und mit der Mannschafts-Olympiasiegerin 2008, Laura Kraut, Reed Kessler und Kent Farrington auch drei US-Amerikaner. Auf der gleichen Liste stehen auch Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Marcus Ehning (Borken), Daniel Deusser (Wiesbaden/ Belgien) und Christian Ahlmann (Marl). Auch Rolf-Göran Bengtsson, Schwede mit Wohnsitz in Breitenburg, plant den Hamburg-Start.

DKB-Riders Tour goes Derby

Seit 2001 ist das Deutsche Spring-Derby Bestandteil der Riders Tour, die seit 2010 die DKB-Riders Tour ist, und ihre zweite Etappe beim Derby erlebt. Dazu gehört das 85. Deutsche Spring-Derby am Sonntag, dem 1. Juni, mit 100.000 Euro Preisgeld. Der Klassiker ist die zweite Wertungsprüfung der Serie und birgt zudem unglaublich viel Prestige. Dazu gehören genauso auch die beiden Qualifikationen am Donnerstag und am Freitag (Preis der Deutschen Kreditbank AG).

Für den Derbysieger des Jahres 2013, Gilbert Tillmann aus Grevenbroich, gibt es ein Wiedersehen mit Hamburg, denn während der vierbeinige Derbyheld Hello Max seine verdiente Rente genießt, bereitet Tillmann mit Quandor de Pilenie einen neuen Kandidaten für erste Erfahrungen mit dem legendären Parcours vor. Und da bietet sich u.a. das kultige Speed-Derby an. Wenn am Samstag zur schnellen Derby-Variante gebeten wird, dann wird es laut auf der Tribüne und den Stehwällen, denn die Zuschauer sparen nicht mit Anfeuerung für die Kandidaten….

Von Pferdetausch und Pi & Pa…

…schwärmen die Zuschauer oft noch tagelang. „Pi & Pa“, also Piaffen und Pirouetten gibt es viele im Dressurstadion zu bestaunen, denn nicht nur das 56. Deutsche Dressur-Derby, sondern auch die großen Championatsprüfungen beinhalten alles was anspruchsvoll ist im Dressurviereck. Insgesamt rund 55.000 Euro Preisgeld bergen die sechs internationalen Prüfungen. Vier Mal geht es dann auch um Weltranglistenpunkte: Im Preis des Helenenhofes (Grand Prix de Dressage) am Donnerstag, im Grand Prix Special und in der Grand Prix Kür, gestiftet von Freiherr von Jenisch, die beide am Samstag stattfinden. Sonntags dann ist das Deutsche Dressur-Derby mit Pferdewechsel der absolute Höhepunkt des Programms. Ergänzt wird dieses Angebot durch zwei internationale Prüfungen der so genannten kleinen Tour für die etwas jüngeren Pferde auf dem Weg in den großen Sport.

Nachwuchs im Derby-Park

Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby hat Generationen von Reitern fasziniert und motiviert. Da liegt es nahe, der nächsten Generation das „Reinschnuppen“ in die Atmosphäre und die Herausforderungen im Derby-Park zu ermöglichen. Volker Wulff hat das internationale Top-Ereignis Schritt für Schritt dafür geöffnet. Mit der Einbindung des Deutschen Pony-Dressur-Derbys wurde vor einigen Jahren der Anfang gemacht, die U25-Prüfungen mit Pferdewechsel für die junge Generation folgte und nun sind auch die Springreiter mit dem Finale des U25-Springpokals der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport dabei. Die erstmals 2014 stattfindende Serie bringt Deutschlands gute Nachwuchs-Springreiter in die Hansestadt.