HORSES & DREAMS meets Denmark: „Hjertelig velkommen!“ im Almased-Dressurstadion

Die Dressurwelt trifft sich vom 20.-24. April im Almased-Dressurstadion bei Horses & Dreams meets Denmark. © Thomas Hellmann

(Hagen a.T.W.) Rot-weiß werden die Flaggen über dem Borgberg wehen, wenn sich am Mittwoch den 20. April erneut die Tore für Horses & Dreams öffnen. Doch auch wenn das beliebte Nachbarland Dänemark für nordisches Flair in Hagen sorgen wird – sportlich geht der Blick in südlichere Gefilde.

Die Olympischen Spiele in Rio sind das umkämpfte Ziel der Weltklasse-Reiter 2016. Auf dem Weg dorthin nutzen rund 60 Dressurreiter aus 20 Nationen den traditionellen Startschuss in die Grüne Saison im Almased-Dressurstadion auf dem Hof Kasselmann.

So auch die Dressurweltranglisten-Erste und Vorjahressiegerin, Kristina Bröring-Sprehe, die ihren Sportpartner Desperados FRH gezielt für den Höhepunkt des Jahres in den Grand Prix-Prüfungen in Hagen vorbereitet: „Seit Jahren ist Horses & Dreams für uns der grüne Einstieg ins Championats-Jahr. Hier stimmt einfach alles – optimale Bedingungen bei starker Konkurrenz“, so die Oldenburgerin. Dazu kommt die absolute Elite der Richterszene – sechs von den gerade einmal 25 tätigen Olympia-Richtern werden auf dem Hof Kasselmann zum Einsatz kommen. 

Neben Kristina Bröring-Sprehe werden aber noch viele weitere Spitzenstars der nationalen und internationalen Dressurszene erwartet. Denn nicht nur die Bedingungen, auch das sportliche Angebot ist optimal. Von jung bis alt, von Anfänger bis Spitzensportler, die sieben internationalen und acht nationalen Prüfungen ermöglichen ein breites, aber erlesenes Starterfeld in der Dressur.

So stellen sich im Nürnberger Burg-Pokal die sieben- bis neunjährigen Dressurpferde den Richtern und Zuschauern und ermitteln über zwei Runden das beste Paar, welches im Dezember in der Frankfurter Festhalle zum Finale der traditionsreichsten deutschen Dressurserie antreten darf. Bei Horses & Dreams starte der Nürnberger Burg-Pokal Ende April in das 25. Jahr der Serie und bringe Änderungen mit sich, erklärt Dressurkoordinator Dr. Ulf Möller: „Wer früher frei wählen konnte ob er eine oder zwei Prüfungen der Serie pro Station reitet, der muss jetzt bereits in der Einlaufprüfung Vollgas geben“. Die Einlaufprüfung des Nürnberger Burg-Pokals ist seit 2016 Pflicht und nur die besten 12 Paare dieser Prüfung haben in der Qualifikationsprüfung die Chance um das eine Finalticket der Station zu ergattern. „Wer also alle Burg-Pokal-Pferde in Hagen sehen will, der sollte sich den Donnerstag im Kalender notieren“, so Möller. Die besten zwölf mit Chance auf das Finalticket starten am Samstag ein weiteres Mal im Almased-Dressurstadion.

Der acht- bis zehnjährige Dressurpferde-Nachwuchs, der schon Piaff und Passage beherrscht, nutzt dagegen die Chance, sich im Louisdor-Preis die Fahrkarte in die hessische Metropole zu sichern. Die von Beatrice Buchwald vorgestellte Weihegold OLD ist das beste Beispiel für die Wertigkeit der beiden Prüfungen: Die Stute gewann 2013 den Nürnberger Burg-Pokal und 2014 den Louisdor Preis – heute gehört sie mit Isabell Werth zur engeren Auswahl für die Olympischen Spiele.

„Es wird egal an welchem Tag und in welcher Prüfung wieder für alle Beteiligten und Zuschauer spannend – wir freuen uns schon sehr und hoffen jetzt nur noch, dass uns bei allem auch die Sonne kräftig unterstützt“, freut sich Hausherr und Veranstalter Ulli Kasselmann.

In diesem Sinne: „Hjertelig velkommen!“