Höchste Auszeichnung für Spitzenleistungen

Silbernes Lorbeerblatt für zehn Pferdesportler

Berlin (fn-press). 116 Sportlerinnen und Sportler erhielten am Dienstag, 12. Juni, aus den Händen von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CDU) in Berlin das „Silberne Lorbeerblatt“. Mit der höchsten nationalen Auszeichnung des Bundespräsidenten für sportliche Spitzenleistungen wurden auch zehn Pferdesportler geehrt.

Unter 116 ausgezeichneten Athletinnen und Athleten waren in diesem Jahr besonders viele aus nicht-olympischen Sportarten. Der für Sport zuständige Minister Hans Peter Friedrich sagte: „Sie stehen oft zu Unrecht nicht in den Medien. Für Insider ihrer Sportarten sind Sie jedoch Idole. Ich empfinde tiefe Bewunderung für Sie.“ Auch der Pferdesport war überwiegend mit Sportlern aus nicht-olympischen Disziplinen präsent: Steffen Abicht (Zweispänner Ponys), Anja Barwig (Voltigieren), Steffen Brauchle (Vierspänner Ponys), Tobias Bücker (Zweispänner), Franz-Josef Lehmkuhl (Einspänner), Nicola Ströh-Kiedrow (Voltigieren), Sebastian Warneck (Zweispänner) und Thorsten Zarembowicz (Einspänner). Das „Silberne Lorbeerblatt“ erhielten zudem Vielseitigkeitsreiter Michael Jung und Springreiter Carsten-Otto Nagel.

An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Ehrengäste, Verbandsfunktionäre und Bundestagsabgeordnete teil. Zur Festveranstaltung kam auch Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Den Sportlern sagte er: „Sie sind beste Repräsentanten des deutschen Sports in der Welt.“

Als auszeichnungswürdige Erfolge gelten Titelgewinne bei Weltmeisterschaften oder ein Medaillenerfolg bei den Olympischen oder Paralympischen Spielen. Das „Silberne Lorbeerblatt“ wurde erstmals 1950 durch Bundespräsident Theodor Heuss verliehen. hen/pm