HansePferd Hamburg 2014: Aus Liebe zum Pferd – Einstieg für Pferdefreunde leicht gemacht

Reiter sind mit ihren Pferden aufs Engste verbunden und stets auf das Wohl des Vierbeiners bedacht. Diese oft beobachtete Harmonie zwischen Mensch und Tier ist ein guter Grund dafür, warum diese schöne Freizeitbeschäftigung immer neue Anhänger findet. Auf der HansePferd Hamburg, vom 25. bis 27. April, auf dem Hamburger Messegelände finden Reitanfänger und Profis das Beste für sich und ihr Pferd. Von der Reithose über den passenden Reithelm bis hin zum schicken Stiefel finden die Besucher alles, was sie für eine zünftige Ausstattung benötigen. Hinzu kommen tolle Schnupper-Angebote, Informationen und Beratung rund um den ersten Ausritt. Es besteht zudem die einzigartige Gelegenheit, 300 Pferde und Ponys aus über 40 Rassen live in den Vorführringen auf dem Messegelände hautnah zu erleben. Bekannte Trainer und Ausbilder lassen sich über die Schulter schauen und geben Tipps für den Umgang mit Pferden. Darüber hinaus verzaubert die große GalaShow „Friends“ an drei Abenden jeweils ab 19.30 Uhr mit überwältigender Reitkunst, beeindruckenden Showacts und atemberaubender Akrobatik.

Was brauche ich, um Reiten zu lernen? Worauf muss ich beim Kauf von Zubehör und Accessoires achten? Gerade Reitanfänger und Wiedereinsteiger bewegen viele Fragen. Antworten erhalten Pferdefreunde auf der HansePferd Hamburg unter anderem bei erfahrenen Mitarbeitern von Vereinen und Verbänden. Der Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine Hamburg, der zugleich ideeller Träger der HansePferd ist, steht gern mit Rat und Tat zur Seite. Ebenfalls vor Ort sind der Pferdesportverband Schleswig-Holstein, das Pferdestammbuch Hamburg/Schleswig-Holstein sowie die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer, die mit viel Sachkenntnis und Engagement beraten. Pferdefreunde finden zudem auch Anbieter von Reiturlauben, die für Anfänger und Reiterfahrene verschiedene Programme im Gepäck haben wie zum Beispiel Pferd+Reiter oder Ponypark Padenstedt, Europas größtes Haflingergestüt.

Und wer noch nicht weiß, welches seine Lieblingspferderasse ist, sollte einen Besuch im Rassen-Ring in Halle B6 planen. Dort sind Haflinger, Morgan Horses, Shetlandponys, Deutsche Reitponys, Welsh der verschiedenen Sektionen, Lewitzer, Schleswiger Kaltblüter aber auch Lippizaner, Lusitanos und andere Ponys und Pferde bekannter wie auch weniger bekannter Rassen zu sehen. Elisabeth Jensen, Geschäftsführerin des Pferdestammbuches Hamburg/Schleswig-Holstein und verantwortlich für den Rassenring, ist überzeugt: „Wer den Reiteinstieg sucht, muss für die ersten Stunden ein in Größe und Temperament passendes Pony oder Pferd finden.“ In dem von ihrem Verband organisierten Rassenring stellen Mitglieder drei Tage lang die beliebtesten, sportlichsten und robustesten, die gefleckten, die kleinen und großen Pferde und Ponys vor. Selbst Fohlen finden neben ihren Müttern den Weg in den Ring. „Wir beraten gern, welches Pony und Pferd sich für welchen Reitertyp eignet .“

Welche Reitweise ist für mich geeignet? Reite ich gern in der freien Natur oder erstmal lieber auf einer Reitfläche an der Longe? Ob Freitzeit-, Vielseitigkeits-, Western-, Dressur- oder Springreiten – in der großen Show-Halle B7, im Ausbildungsring, im Rassen-Ring und im Western Circle können die Besucher dabei sein und das Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter hautnah erleben. Ob entspanntes Islandpferdereiten im Tölt, traditionelles Damensattelreiten oder gemütliches Westernreiten, auf der HansePferd präsentieren sich alle Reitweisen, Rassen, Verbände und Interessengruppen. In allen Foren und den Ausbildungsringen geht es sowohl praktisch als auch theoretisch rund ums Pferd.

Ein zentrales und wichtiges Thema auch und vor allem für Einsteiger ist die Sicherheit beim Reiten. Der Sicherheits-Check der Firma Waldhausen und der Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart sind daher wichtige Stationen auf der Messe. Hier wird über Body-Protektoren und Helme aufgeklärt und mitgebrachte Helme werden geprüft. Und wer sich zunächst „trocken“ ans Pferd wagen will, kann sogar das in den Hamburger Messehallen testen: Holger Kirsch führt im Forum Pferdekompetenz einen Reitsimulator vor.

Auch der Pferdesportverband Schleswig-Holstein gibt Tipps, wohin sich Einsteiger wenden können: „Wichtig ist es, erste Kontakte zu zertifizierten Betrieben zu knüpfen“, sagt PSH-Mitarbeiterin Maritres Hötger. „Dabei ist alles möglich. Wer die ersten Reitstunden auf einem Islandpferd nimmt, kann später immer noch ins große Dressurviereck gehen.“ Gerade die mehrgängigen Islandpferde seien ideal für viele Späteinsteiger – wegen ihrer kleinen Körpergröße und ihres gutmütigen Temperaments. Im Island-Dorf mit Fino-Strip können sich Messebesucher hautnah von den Vorzügen dieser „Pferde aus Feuer und Eis“ überzeugen lassen und lernen, was Tölt und Rennpass sind.

Auch die klassisch-barocke Reitweise und die Schule der Legèrété nach Philippe Karl, Springen, Voltigieren und Dressur fehlen nicht auf Norddeutschlands größter Messe rund um das Pferd. Aber nicht nur die Reitpraxis, sondern auch das Verstehen des Pferdes wird in den Fokus gerückt. In Foren und in den Ausbildungsringen geht es um das wichtige Thema Kommunikation und Motivation. So zum Beispiel beim Begründer der Gentle Touch-Methode, Peter Kreinberg. Reiten ist eben ein echtes Erlebnis für jedes Alter“, so Kai Haase vom Landesverband der Reit- und Fahrvereine Hamburg.