HansePferd Hamburg 2012: Programm für Westernreiter

HansePferd Hamburg 2012:

Programm für Westernreiter

Westernreiten -  da geht es nicht nur darum, den Cowboy-Hut aufzusetzen, die klirrenden Sporen anzuschnallen und den aufwändig verzierten Sattel auf den Vierbeiner zu legen. Westernreiten ist auch ein besonderer Lifestyle in großer Harmonie mit dem Pferd. Das Pferd ist dem Reiter ein verläßlicher Partner, verkörpert für ihn die "Freiheit auf vier Beinen". "Echte Western-Horses" sind muskulöse, häufig gefleckte oder gescheckte Pferde von kleinem Format  wie zum Beispiel  die Quarter Horses. Diese und weitere Besonderheiten einer faszinierenden Welt räumt die 14. HansePferd Hamburg, Internationale Ausstellung für Pferdefreunde, vom 20. bis 22. April auf dem Hamburger Messegelände zum fünften Mal eine eigene "Western Town" (Halle B5)  mit Western Circle ein. Dort findet der Westernreiter nicht nur alles, was er für eine solide Ausstattung braucht.  Im "Western Circle" kann er auch bekannte Größen und versierte Sportler aus der Western-Szene an drei Messetagen täglich mit ihren top ausgebildeten Pferden beobachten.

Organisiert wird das Programm auf dem  Western Circle im Auftrag der Hamburg Messe von Hans-Joachim Lahmann (Burgdorf bei Hannover/Utah/USA)."Das Westernreiten deckt vieles ab, spiegelt ein Lebensgefühl wider. Jeder kann sich seine ganz individuelle Disziplin heraussuchen.", erzählt Lahmann, der die Brücke schlagen will zwischen der "klassischen" Reitweise und dem "Cowboy-Style".  Der 64-jährige lebt in den USA das, was in der Western Town vermittelt werden soll: das Gefühl von Freiheit und Abenteuer im Wechselspiel zwischen Mensch und Pferd.

Für die 14. HansePferd Hamburg setzt der Spezialist auf echte Horsemen im Sattel. Und hat für seine Praxis-Live-Vorführungen so Einiges in petto. So wird der Texaner Alfonso Aguilar, Meister des Natural Horsemanship, Tierarzt und Fachmann im Einreiten von Jung- und Korrigieren von Problempferden, einen Einblick in seine Kunst geben (12.30 bis 12.50 Uhr täglich). "Ihn bewundere ich sehr, sein feinfühliges Reiten und Arbeiten mit den Pferden geht unter die Haut", so Lahmann. Zum ersten Mal wird Kenzie Dysli aus Spanien, Tochter des weltberühmten Champion Western-Reiters Claude Dysli, in Hamburg auftreten. Sie zeigt Ausschnitte aus der spektakulären Doma Vaquera, die ursprüngliche Arbeitsweise der Spanier mit Rindern (13.30 bis 13.50 Uhr täglich).

Da darf natürlich auch die Erste Westernreiter Union e.V. Hamburg/Schleswig-Holstein (EWU) nicht fehlen. Silke Lahann, Trainerin B aus Oldendorf in Holstein, ist von der EWU gebeten worden, im Western Circle täglich den Horse&Dog Trail vorzuführen (11.30 bis 11.50 Uhr  und 15.30 bis 15.50 Uhr). Bei dieser Sportart werden Pferd, Mensch und Hund gemeinsam aktiv. "Viele Reiter haben Hunde, daher findet der Horse&Dog Trail immer mehr Anhänger und ist sogar eine beliebte Turnierdisziplin geworden", erzählt Britta Kühl-Bohnee aus Nahe. Die Messebeauftragte der EWU setzt auf vier Standbeine: "Wir haben unseren Stand in der Western Town, wo es Informationen zum Verband, Ausbildungsmöglichkeiten, Termine und den vergünstigten Messe-Mitgliedsbeitrag gibt." Ferner sind Auftritte im Western Circle (Halle B5) sowie im Rassenring (Halle B6) und in der großen Showhalle geplant: "Wir zeigen typische Westernpferderassen wie Appaloosas, Paint und Quarter Horses sowie die Farbvielfalt und die Gänge der Pferde."

Ein weiteres Highlight ist der tägliche Western Circle-Auftritt von Volker Laves  (12 bis 12.20 Uhr und 16 bis 16.20 Uhr). Der mehrfache Europa- und Deutsche Meister in den verschiedensten Western-Disziplinen ist zugleich Besitzer der "Circle L Ranch" und seit Bestehen der HansePferd Aussteller in der Western Town. Der Trainer A managt zusammen mit seiner Frau Kirsten Ranch, Gestüt, Deckstation, Trainingstall, Western Store und Saddlery. "Wir kommen gern nach Hamburg, treffen hier unsere Kunden und bringen in diesem Jahr einige neue Produkte mit." Unter anderem neue "toolings" (Verzierungen) und eine brandneue, zurück gehängte Bügelaufhängung hat der hoch erfolgreiche Sportler im Gepäck. Laves wird dem Publikum auch so einige Tricks  beispielsweise für das Reining verraten. Karin Haarich aus Remscheid vom "Way out West" - Satteltruck und Onlineshop ist ebenfalls "jedes Mal dabei", wie sie sagt: "Unsere Kunden fahren gut dreieinhalb Stunden, um uns auf der HansePferd treu am Stand zu besuchen", erzählt Haarich, die  nicht nur Western-Sättel im Programm hat, sondern auch jede andere Reitweise  bedient.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten

Die HansePferd Hamburg, 14. Internationale Ausstellung für Pferdefreunde auf dem Hamburger Messegelände hat vom 20. bis 22. April täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.  Der Eintritt kostet für Erwachsene 11 Euro. Erwachsene mit Gutschein, einem tagesaktuell gültigen HVV- und Schleswig-Holstein-Ticket, Rentner, Schwerbehinderte, Gruppen ab 12 Personen, Jugendliche von 16 bis 17 Jahren sowie Studenten zahlen einen ermäßigten Preis von 9,50 Euro. Für Kinder von 6 bis 15 Jahren  kostet die Karte 7,50 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Zutritt. Die große GalaShow der HansePferd jeweils um 19.30 Uhr in der Showhalle B7 kostet für Erwachsene am Freitag 42, am Samstag  45 und am Sonntag 39 Euro. Für Kinder von 6 bis 15 Jahren beträgt der Eintritt Freitag, 28, Samstag 29 und Sonntag 25 Euro. Hinzu kommen die Vorverkaufsgebühren. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt ohne Anrecht auf einen eigenen Sitzplatz. Ein zusätzliches Extra: Die GalaShow-Karte berechtigt am selben Tag  zum Eintritt für die Messe. Karten gibt es im Vorverkauf unter www.hansepferd.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.