Global Champions Tour 2012: Tops-Alexander siegt in Doha

 

Global Champions Tour 2012:
Tops-Alexander siegt in Doha

Edwina Tops-Alexander fängt da an, wo sie im letzten Jahr aufgehört hat. Sie gewinnt. Und das tut sie nicht bei irgendeinem Turnier, sondern bei der höchstdotierten Springserie der Welt. Die gute Nachricht lautet also: Die Global Champions Tour hat endlich wieder begonnen. Und weil es für Edwina Tops-Alexander und ihr Springpferd Cevo Itot du Chateau nichts Schöneres gibt, als einen Sieg im Osternest, hat sich das Traumpaar des internationalen Springsports selbst ein schönes Geschenk gemacht.

Dafür reichte im mit sieben Paaren besetzten Stechen als erste Starter eine Zeit von 40,99 sec aus. Es folgte niemand im Finallauf, der diese Zeit unterbieten konnte. Bei unerträglich heißen Temperaturen unter der unbarmherzigen Wüstensonne ging aber auch kein Reiter ein unnötiges Risiko ein. Zu groß war die Gefahr einer Verletzung. Trotzdem war das Stechen spannend und brachte weitere sehr gute Ergebnisse hervor.

Im Global Champions Tour Grand Prix of Qatar sackte nämlich nicht nur Tops-Alexander knappe 150.000 Euro ein, sondern Marco Kutscher mit Cornet Obolensky weitere 90.000 auf Platz zwei. 25 Hundertstel trennten ihn von der Siegerzeit. Den dritten Platz versüßten sich mit über 67.000 Euro Pius Schwizer (SUI) auf Verdi.

Das sehr gute deutsche Ergebnis wurde komplettiert durch Marcus Ehning und Plot Blue auf Rang sechs sowie Christian Ahlmann auf Codex One an siebter Stelle. Ludger Beerbaum und Gotha scheiterten mit einem Abwurf bereits im ersten von zwei Umläufen. Sie kamen auf Platz 21. Daniel Deusser (Untouchable) und Philipp Weishaupt (Monte Bellini) hatten je zwei um und landeten auf den Rängen 33 und 34.

Im Ranking führt natürlich Edwina Tops-Alexander mit 40 vor Marco Kutscher mit 37 und Pius Schwizer mit 35 Punkten. Ehning und Ahlmann erhalten jeweils 31 und 30 Zähler. Ludger Beerbaum ist immerhin noch mit 10 Punkten dabei.

Die nächste Station ist vom 04. bis zum 06. Mai Valencia in Spanien. Dort werden die Wettbewerbe mit Sicherheit spannender, denn das Klima ist dort milder und der Anreiseweg für die deutschen Starter kürzer.

 

Fotos von Sportfot/GCT