GERMAN CLASSICS 2011: Hans-Dieter Dreher wird zum Dauersieger

 


GERMAN CLASSICS 2011:

Hans-Dieter Dreher wird zum Dauersieger

 

Es ist das Jahr des Hans-Dieter Dreher, er gewinnt und gewinnt und gewinnt… Auch in Hannover. Im Preis der Niedersächsischen Wirtschaft mit freundlicher Unterstützung des INW sowie der Vorwerk & Co.. Teppichwerke, Sonderehrenpreis der Deutschen Messe, war der Baden-Württemberger mit dem zehnjährigen Escudo-Sohn Embassy im Stechen eine halbe Sekunde schneller als André Schröder. „Insgeheim habe ich davon geträumt, dass Embassy als Hannoveraner hier in Hannover ein Springen gewinnen würde“, gesteht Dreher. Sein Traum wurde wahr, wenn auch mit ein bisschen Glück, wie er sagt: „Embassy ist super gesprungen, aber im Umlauf hat er einmal eine Stange berührt, da hatte ich ein bisschen Glück.“

Der Zweitplatzierte André Schröder saß auf dem zwölfjährigen Westfalen-Wallach Window, Cornet’s Cristallo unter Florian Meyer zu Hartum wurde Dritter. Insgesamt haben sich 14 von den 60 Startern in dem Drei-Sterne-S-Springen für das Stechen qualifiziert.

 

Wer ist das schönste Pferd im ganzen Land…

Bei THOTY dürfen die Models kurze Beine und lange Mähnen haben, ein bisschen Bauch ist auch erlaubt. Hauptsache gepflegt und schick und der Funke muss überspringen. Das tat er bei Balu, dem 13-jährigen Tinker, und bei dem 16-jährigen Fjordwallach Tamiro, den ersten „Top Horses of the Year“.

Zum ersten Mal überhaupt wurde bei den German Classics THOTY gekürt, das „Top Horse of the Year“ – in der Kategorie Schulpferd und Privatpferd. Die Finalisten wurden von prominenter Jury begutachtet. Die Kriterien: Aussehen und Ausstrahlung. Zur Jury gehörten Germany’s Next Top Model Jennifer Hof, Mannschafts-Welt- und Europameisterin Janne Friederike Meyer, Pferdesport-Fotograf Holger Schupp und Matthias Alexander Rath, EM-Silbermedaillengewinner mit dem Team. Und die Entscheidung, wer der Schönste im Lande ist, ist ihnen nicht leicht gefallen. „Das war schon schwierig für uns, weil die Pferde sehr unterschiedlich waren“, erklärt Janne Meyer, „vom Fjordpferd, bis zum Deutschen Reitpferd, Friesen und Haflinger, es war alles dabei. Es war am Ende ein bisschen eine Bauchentscheidung von uns allen und witzigerweise beim ersten Platz waren wir uns immer alle sofort einig.“

THOTY ist ein Wettbewerb der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) innerhalb der Initiative Vorreiter Deutschland. Mit eigenem Internetauftritt und eigener Setcard haben sich fast 2.000 Pferde für den ersten THOTY-Wettbewerb beworben. Mehr als 90.000 Fans haben ihre Stimme für ihr ‚Lieblingsmodel’ im Internet abgegeben. Die Models, die die meisten Stimmen gesammelt hatten, durften zum Finale in Hannovers Messehalle 2: fünf Schulpferd- und fünf Privatpferd-Models. Jeder durfte mitmachen und sein Lieblingspferd posten. „Wie die Leute die Pferde vorgeführt haben und mit wie viel Liebe sie ihre Pferde hervorgebracht haben – das fand ich toll“, war Janne Meyer ebenso begeistert wie das Hannoveraner Publikum und die lautstarken und jubelnden Fans der TOHTY-Finalisten.

 

„Höhepunkt für normal Sterbliche“

„Das ist der Höhepunkt, wenn man als normal Sterblicher bei den German Classics reiten darf.“ Und wenn man dann auch noch gewinnt… Manuela Lachnit vom RSV Alpheide-Nienburg kam aus dem Strahlen nicht mehr heraus. Mit ihrer Mannschaft Hannover Nord hat sie bereits zum zweiten Mal den Wettkampf der Bezirksverbände, den Pavo Preis, in Hannovers Messehalle 2 gewonnen.. „Wir reiten schon seit zwei Jahren als Team zusammen und schöner als in Hannover, vor so einer Kulisse, kann man nicht gewinnen.“ Sprach sie und fiel jubelnd ihrem Hannoveraner Hengst Cashmir um den Hals. Lachnits siegreiche Kollegen waren Rainer Steege auf Lozaar, Peter Baust auf Geometer (beide RZF-Verein Stadthagen) und Dieter Smitz (TG Schaumburg) auf Florida Lady Ixes. Alle vier im Team von Mannschaftsführer Rolf-Dieter Wiebe haben schon S-Springen gewonnen, aber der Sieg in dieser Mannschafts-Springprüfung Klasse M** ist noch aufregender. „Man geht zusammen den Parcours ab, man hilft sich beim Abreiten und wenn man einen Fehler macht, ist das gleich ein Fehler fürs ganze Team. Das ist schon etwas ganz anderes“, betont Lachnit und organisiert sofort einen Treffpunkt für die Mannschaftsfeier.

Vier Reiter, ein Streichergebnis und am Ende ein Ergebnis von nur vier Strafpunkten – das war das Siegresultat der Hannoveraner. Platz zwei ging an das Team aus Oldenburg mit acht Strafpunkten. Auch die Mannschaft Stade schloss mit acht Strafpunkten ab, war aber zwei Sekunden langsamer als die Oldenburger. Insgesamt haben in diesem Jahr sieben Mannschaften um den begehrten Titel im Wettkampf der Bezirksverbände gekämpft.

 

Ergebnisüberblick:


Pavo Preis: Wettkampf der Bezirksverbände;

Mannschaftsspringprüfung Kl. M**

1. Hannover Nord

2. Oldenburg

3. Stade

4. Hannover Süd

5. Braunschweig Nord

6. Braunschweig Süd

 

Preis der Niedersächsischen Wirtschaft mit freundlicher Unterstützung des INW

sowie der Vorwerk&Co. Teppichwerke, Sonderpreis der Deutschen Messe,

Int. Springprüfung mit Stechen (1.45 m), dotiert mit 23100,00 Euro:

1. Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen), Embassy II, 0.00/34.38

2. Andre Schröder (Heidmühlen), Window, 0.00/34.84

3. Florian Meyer zu Hartum (Herford), Cornet's Cristallo, 0.00/35.63

4. Hergen Forkert (Bremen), Zorro, 0..00/36.44

5.. Nisse Lüneburg (Hetlingen), Piana Joenna, 0.00/36.85

6. Marco Kutscher (Hörstel), Allerdings, 4.00/33.43

 

Mehr Infos zu den GERMAN CLASSICS 2011 gibt es im Internet auf der Homepage www.german-classics.com !

Foto von Karl-Heinz Frieler: Hans Dieter Dreher mit Embassy