Gelassenheit und Vertrauen auf der Q11 …zeigen die Reiter mit ihren Pferden in den Trail-Prüfungen

 

Gelassenheit und Vertrauen auf der Q11

 

 

…zeigen die Reiter mit ihren Pferden in den Trail-Prüfungen

Dem realen Leben eines Cowboys im Ranch-Alltag abgeschaut, wurden die Aufgaben, die Reiter in Trail Prüfungen absolvieren müssen. Vom 30. September bis 9. Oktober 2011 können Zuschauer neben Reining, Pleasure und den Rinderklassen auf der Q11 in Aachen unter anderem auch geschickte American Quarter Horses im Trail-Parcours sehen. Neben dem Überqueren von Brücken und dem Passieren von Toren, müssen die Reiter ihre Pferde beispielsweise auch rückwärts durch ein „L“ manövrieren. Dabei ist eine feine Kommunikation gefragt, die neben Durchlässigkeit auch hohe Anforderung an die Rittigkeit des Pferdes stellt. Das Pferd muss seinem Reiter in allen Situationen vertrauen und mit Ruhe selbstständig auch verschieden angeordnete Stangen überschreiten. Sowohl für Zuschauer als auch für Reiter eine spannende Prüfung, die für jugendliche Einsteiger ebenso angeboten wird wie für Profis. Daneben können auch in der Futurity und Maturity die besten Nachwuchspferde begutachtet werden.

 

 

American Quarter Horses ohne Sattel

In den Halter-Klassen werden die Pferde an der Hand vorgestellt (am Halfter = Halter). Bewertet werden Exterieur (Körperbau) und die Bewegung, natürlich mit besonderem Augenmerk auf rassetypische Merkmale des American Quarter Horses. Dies ist besonders für Züchter interessant und solche, die es gerne werden möchten. Beurteilt werden die Gänge in Schritt (Walk) und Trab (Jog). Die Halter-Klassen werden nach dem Geschlecht des Pferdes sowie nach dem Alter unterteilt, d.h. es gibt getrennte Klassen für Hengste, Wallache und Stuten bzw. Absetzfohlen, Jährlinge, Zweijährige usw.. Halter-Klassen werden von den Reitklassen (= Performance-Klassen) unterschieden.

 

 


 

 

Kompetente Beurteilung aus den USA

Für die ordnungsgemäße Beurteilung der Leistungen in Halter- ebenso wie in Performance-Klassen sorgen fünf Richter aus den USA:

Karen Banister, Colorado
Cindy Chilton-Moore, Oklahoma
Bill Englund, Arizona
Lita Hottel, Minnesota
Chris Kozlowski, Kalifornien

 

Prädikat “gekört”


Dieses besondere Qualitätsmerkmal können Hengste bei der DQHA Körung am 7. Oktober 2011 im Rahmen der Q11 in Aachen erlangen. Hengste mit einem Mindestalter von 24 Monaten werden anhand ihres Exterieurs, ihrer Zuchttauglichkeit und Gesundheit von der Körkommission um DQHA-Zuchtleiter Dr. Hinni Lührs-Behnke beurteilt und können ab einer Wertnote von 7,0 mit dem Prädikat „gekört“ werben, das von vielen Pferdekäufern und Deckkunden hoch geschätzt wird.

 

Auf Wunsch kann im Anschluss noch die Hengstleistungsprüfung abgelegt werden, bei der das Interieur, die Grundgangarten und die Rittigkeit des Hengstes überprüft werden. Die Hengste müssen eine im DQHA Regelbuch festgelegte Pattern absolvieren, die Elemente von Reining, Trail, Pleasure und Western Riding enthält.

 

Die HLP wird durch die Zuchtleitung und einen ausgewählten Richter abgenommen. Aus den einzelnen Noten für die 20 Elemente der Prüfung wird eine Gesamtnote errechnet, welche 7,0 oder besser sein muss. Nach erfolgreicher Körung und HLP wird der Hengst auf Antrag ins Hengstbuch I der DQHA aufgenommen.