Frühling beim Krefelder Rennclub: Start in die deutsche Grasbahnsaison

 

Frühling beim Krefelder Rennclub:
Start in die deutsche Grasbahnsaison

Es fällt am kommenden Sonntag nicht nur in Krefeld der Startschuss in die deutsche Grasbahnsaison, auch bundesweit läuft der erste Renntag auf Gras über die Bühne. Von November bis zum letzten Sonntag waren die Allwetterbahnen in Neuss und Dortmund die Alleinveranstalter. Mit einer neun Rennen umfassenden Karte startet Krefeld mit Pauken und Trompeten in die neue Saison.

Um 13.30 Uhr machen die kleinen Flitzer im ersten Lauf um das Pony-Championat den Auftakt, dann steht bereits eine halbe Stunde später die erste von zwei Dreijährigen-Prüfungen auf der Karte. Stadtwald-Trainer Mario sattelt King Arthur und somit einen Kandidaten, der im Vorjahr bei seinem zweiten Platz im schweizerischen Auktionsrennen in Avenches bereits eine Form zeigte, die ihn zum Favoriten machen könnte. Stalljockey Terence Hellier wird seinen ersten diesjährigen Ritt auf King Arthur ausführen. Miley, der das Kölner Spitzenquartier von Waldemar Hickst vertritt, hat in diesem Jahr bereits gewonnen. Auf der neu erbauten Sandbahn in Chantilly kam der Römerhofer mit einer brillanten Kampfleistung zum Zuge. Dritter Sieganwärter im Preis der Gemeinschaft Junger Unternehmer Krefeld dürfte der von Peter Schiergen für das Gestüt Ebbesloh trainierte Girolamo sein. Der Sohn von Derby-Sieger Dai Jin steht auch aktuell noch im Aufgebot für das diesjährige Deutsche Derby.

Über 1400 Meter geht es in der zweiten Prüfung für die Dreijährigen, die natürlich in den nächsten Monaten meist im Mittelpunkt einer Veranstaltung stehen. Auch hier scheint das Krefelder Quartier von Mario Hofer, der im letzten Jahr mit insgesamt 84 Erfolgen im In- und Ausland die höchste Siegzahl aller deutschen Trainer vorweisen kann, bestens gerüstet. Al Malek heißt seine große Dreijährigen-Hoffnung. Der Anabaa-Sohn des Stalles Mabrouk war im Dezember letzten Jahres ein Mal am Start und siegte im französischen Deauville auf der Sandbahn in großer Manier. Mit Al Malek peilt man in diesem Jahr hohe Ziele an. Der Gegner von Al Malek könnte in Saphira, die Andreas Wöhler im westfälischen Ravensberg trainiert, zu sehen sein.

 

Das Krefelder Fashionworld-Rennen ist das beste Handicap des Tages, hier könnte das Pferd mit dem höchsten Gewicht die alles entscheidende Rolle spielen. Gemeint ist Arazjal, der unter dem talentierten Erlaubnisreiter Fernando Guanti, ein gebürtiger Panamese, seine ganze Klasse ausspielen könnte. Stadtwald-Trainerin Erika Mäder wird die fünfjährige Stute Eleona satteln, Steffi Hofer, die aktuell ihren Trainerschein in Warendorf macht, wird sie reiten. 10.000 Euro beträgt die garantierte Auszahlung in der Traloppo- Wettchance des Tages, die als achtes Rennen entschieden wird. Hier sollte es ich auf jeden Fall lohnen, eine Viererwette zu schreiben. Der Grundeinsatz beträgt lediglich 50 Cent. Traditionell hält man dem Hindernissport die Treue, in der fünften Tagesprüfung gehen neun Steepler auf die 3,5 Kilometer lange Strecke.

Bei den Eintrittspreisen gilt eine neue Regelung: Der Eintritt kostet 8 Euro, eine Begleitperson (männlich oder weiblich) hat freien Eintritt. Gegen Vorlage eines Gutscheines nur 6 Euro. Gutscheine sind erhältlich in den Filialen der Sparkasse Krefeld sowie in den Kunden Centern der SWK und im Tourist Center Schwanen Markt Krefeld. Ebenfalls gilt als Ermäßigungsnachweis die Familienkarte der Stadt Krefeld, SWK-Card und WZ Karte Aboplus. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 17. Lebensjahr und Schwerbehinderte haben an allen Renntagen freien Eintritt. Zur Saisoneröffnung bietet man noch ein sogenanntes „fashionrace“ an. 27 Designer aus den Bereichen Mode, Couture, Accessoires und Schmuck werden in der verglasten Logentribüne ihre Kollektionen dem Krefelder Publikum präsentieren. Das „fashionrace“ wird am Sonntag bereits ab 11 Uhr geöffnet sein.