Französischer "Löwe" für Braunschweig

 

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Französischer "Löwe" für Braunschweig

 
 

 

 
 

(Braunschweig)  Er ist ein premier de la classe, nicht nur in seiner Heimat Frankreich, auch international darf man Kevin Staut derzeit als „Klassenbesten“ bezeichnen. Und genau dieser 30 Jahre junge Springreiter bat schon vor Wochen ganz höflich um die Ausschreibung des CSI Braunschweig – der Löwen Classics, weil er seinen Turnierplan gerade erstelle und da könne Braunschweigs Turnier gut hineinpassen. Tut es auch – vom 10. bis 13. März ist Kevin Staut in der Braunschweiger Volkswagen Halle anzutreffen.

Der „Klassenprimus“ ziert Platz eins der Springreiter-Weltrangliste und damit nicht genug, führt er auch das Ranking des Rolex FEI World Cup an. In Windsor gewann Staut 2009 die Europameisterschaft der Springreiter, in Kentucky bei den Weltreiterspielen war es dann ein andersfarbiges Edelmetall, das er mit der Mannschaft gewann – Silber für die Equipe Tricolore. Dort traf er auch jenen Mann wieder, den man mit Staut früher hin und wieder am Rand eines Abreiteplatzes sah – erklärend, manchmal auch mit den Händen gestikulierend – und die Rolle des Trainers von sich weisend. „Er hat mich gefragt und wir haben vereinbart, dass ich ihm bei Turnieren immer mal helfe. Aber der braucht eigentlich gar keine Hilfe von mir,“ fand Tjark Nagel damals. Der einstige „Teufelsreiter“ aus Dithmarschen guckte, kritisierte, lobte, diskutierte mit dem jungen Franzosen, als der seine ersten internationalen Einsätze in Deutschland hatte und das ist mittlerweile gut vier bis fünf Jahre her.

Anders als viele seiner französischen Kollegen hat Kevin Staut stets die Chance gesucht, im Ausland zu starten – gern auch in Deutschland. „Was nützt es mir, wenn ich zuhause der König bin? Ich muss dort hin gehen, wo der internationale Sport stattfindet und das ist nun mal nicht nur in Frankreich,“ erklärte Staut fragenden Journalisten vor wenigen Jahren. Eine erfolgreiche Strategie, die allerdings auch dank hervorragender Pferde wie Kraque Boom, Le Prestige St Lois de Hus und Silvana aufging. Und mit einem netten Nebeneffekt, denn auch zuhause ist Kevin Staut „der König“.

In Braunschweig hat Tjark Nagel dem smarten Franzosen, der sich seine Turniere mittlerweile aussuchen kann, immer noch eines voraus: Nagel hat den Großen Preis von Volkswagen bereits 2004 gewonnen…..

Karten für die Löwen Classics

Tickets sollte man sich frühzeitig sichern, wenn man die Löwen Classics erleben möchte:  Die Ticket-Hotline ist unter der Rufnummer 01805 – 33 11 11 (14ct/min, Mobilfunkpreise können abweichen) zu erreichen. Auch online sind Tickets unter www.loewenclassics.de erhältlich.