Frankfurter Festhallen Reitturnier 2014: Die Hessen kommen…

 

Frankfurt – Der Auftakt ist immer ungewöhnlich: Frankfurts Internationales Festhallen Reitturnier vom 18. – 21. Dezember hat sportliches Gewicht und lockt Gäste aus ganz Europa und weit darüber hinaus. Den Anfang machen jedoch Hessens beste Pferdesportler und Vielfalt ist dabei garantiert.

Am Donnerstag, dem 18. Dezember geht es um das ST-Masters Finale Dressur, das USG Indoor Cross Country, ein Teamspringen besonderer Art im Preis des Pferdesport Journals, den Nürnberger Burg-Pokal der hessischen Junioren und auch um den Preis der Dieter Hofmann-Stiftung, das Springen Kl. M** mit Pferdewechsel. Damit nicht genug, zeigen die hessischen Reitvereine im Schauwettkampf, den das Land Hessen präsentiert, ganz großes Theater in selbst inszenierten Schaubildern.

Einen speziellen und ganz typischen Reiz entfalten die Prüfungsformen, die es in dieser Vielfalt nur in Frankfurt gibt. So wird das ST-Masters Finale von Dressurausbildern und Schülern geritten. Gewertet werden Ausbilder und Schüler als Team. Im Dezember gewannen Nikolett Szalai und Roberts Acs das ST Masters und freuten sich riesig. Das Teamspringen geht über einen Parcours in drei verschiedenen Klassen. Drei Teilnehmer zählen zum Team, einer reitet ein L-Springen, der nächste in Kl. M und einer in Kl. S. Das gibt auch ganz jungen Reitern die Chance, so etwas wie „Nationenpreisluft“ zu schnuppern. In einer Mannschaft zu starten, ist immer eine besondere Herausforderung. Das kennen auch Dressurreiter: Das Quartett des LRFV Fürstenwald siegte in der Dressur-Kür Kl. A, der Quadrille für Vereinsmannschaften. Fürstenwalds Reiterinnen können auch 2014 zur Titelverteidigung antreten.

Schon am Nachmittag wird die PTG Fairness Trophy, das Finale der hessischen Springreiter in einer Prüfung Kl. S* mit Siegerrunde entschieden. Richtig rasant wird das USG Indoor Cross Country in der Festhalle. Die Schwedin Frida Andersen die für den RFV Vornholz startet, gewann mit Herta diese spektakuläre Prüfung unter dem Hallendach.

Insgesamt elf Mal bitten die Veranstalter Ann Kathrin Linsenhoff und Paul Schockemöhle Hessens Reiterinnen und Reiter zum sportlichen Vergleich. Im Abendprogramm wird dann das „Sahnehäubchen“ des ersten Turniertages über die Bühne gehen und Bühne ist wörtlich zu verstehen: Die Frankfurter Festhalle wird dann zum Theater, zur Plattform für außergewöhnliche Schaubilder, viele Akteure und Pferde und einfach großartige Kostüme….

Bild: Junge Talente im Linsenhoff-Förderpreis beim Hessentag des Internationalen Festhallen Reitturniers Frankfurt. (Foto: Thomas Hellmann)