FN und Aktionsbündnis Pro Pferd erklären offiziell ihre Kooperation

Zusammenarbeit in Sachen Pferdesteuer, Pferdeschänder und Wolf soll verstärkt werden

Warendorf (fn-press). Das Aktionsbündnis Pro Pferd (APP) und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) wollen ihre Zusammenarbeit bei den Themen Pferdesteuer, Pferdeschänder und Wolf intensivieren. Dies besiegelten APP und FN in Warendorf nun mit einer Kooperationsvereinbarung.

Seit 2011 arbeiten FN und Aktionsbündnis in Sachen Pferdesteuer zusammen. Enge Absprachen, und die Vernetzung von Sprechern der Verbände mit den Aktiven vor Ort, sind dabei nur zwei Schwerpunkte bei der Pferdesteuerabwehr. Um die Arbeit ständig zu verbessern, treffen sich die Vertreter in regelmäßigen Abständen, führen Strategiegespräche und entwickeln neue Wege, um die Einführung einer Pferdesteuer zu verhindern. Daran ändert auch die aktuelle Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht nichts, dass Gemeinden die Pferdesteuer einführen dürfen. Das heißt nicht, dass sie es tun müssen, betonen APP und FN. Daher steht für sie die Abwehr der Pferdesteuer weiter ganz oben auf der Agenda.

Als Tierschutzverein befasst sich die APP zudem intensiv mit dem Thema Pferdeschänder. Hier sollen in Zukunft gemeinsame Präventionsmaßnahmen entwickelt werden. Das dritte Schwerpunktthema ist die Rückkehr des Wolfes, die bei vielen Pferdehaltern in Deutschland Besorgnis hervorgerufen hat. Hier arbeiten FN und APP ebenfalls zusammen, koordinieren den Informationsfluss und sprechen mit Sachverständigen und Politikern. So sollen als nächstes vor allem in NRW in Gesprächen mit Landespolitikern Informationslücken geschlossen werden.