Festhallen Reitturnier Frankfurt 2015 - mit vielversprechendem Auftakt

(Frankfurt) Seit mehr als 40 Jahren ist das Internationale Festhallen Reitturnier Frankfurt ein Höhepunkt im Reitsportkalender. Vom 17. - 20. Dezember geht es in der „Guud Stuub“ wieder um Spring-,Dressursport  und Show pur und jeder Tag birgt besondere Reize. Das beginnt schon am Donnerstag - dem traditionellen Hessentag…

Dann gehört die Festhalle Hessens Pferdesportlern und die finden ein in der deutschen Turnierlandschaft einzigartig vielfältiges Programm vor: Da treten Schüler und Trainer in der Dressur als Team im ST-Masters-Finale an, da gibt es das Indoor-Championat - die PTG Fairness Trophy, es wird der Preis der Dieter-Hofmann-Stiftung im Final-Springen mit Pferdewechsel ausgetragen und da gibt es eine Springprüfung, die in unterschiedlichen Parcours (L,M,S) Reiter in einer Mannschaft zusammenschweißt, das ist der Preis des PFERDESPORT Journals.. Der Hessentag ist nicht nur ein Abbild der Leistungsfähigkeit des hessichen Pferdesports, sondern auch des Ideenreichtums der Veranstalter und des hessischen Pferdesportverbandes.

Das findet auch sichtbaren Ausdruck im Preis des PFERDESPORT Journals, dem Schauwettkampf der hessischen Vereine, präsentiert vom Land Hessen. Mit aufwändig inszenierten Geschichten, tollen Requisiten und vielen Vereinsmitgliedern, Reitern, Pferden und Ponys beeindrucken die Reit- und Fahrvereine Hessens in jedem Jahr bei diesem Wettkampf. Kreativität, Mut und Witz sind dabei gefragt und wer den Schauwettkampf einmal erlebt hat, kann gar nicht genug davon bekommen…

Freitags Dressur, Springen und -  Fussball!

Der zweite Turniertag in der Festhalle gehört dann schon dem internationalen Programm, eingeläutet mit dem internationalen Eröffnungsspringen, das erstmals im Preis der Lufthansa Cargo AG ausgetragen wird. Der Freitag birgt aber auch die erste große Dressurprüfung mit dem Grand Prix de Dressage am Vormittag und auch das Erste von vier Weltranglistenspringen mit dem FRAPORT Preis, dem Championat von Frankfurt am Abend. Außerdem werden die internationalen Gäste zum ersten Mal ihre Nachwuchspferde im Solem Luxembourg Preis zeigen. Die Dressurelite punktet im internationalen Grand Prix und birgt zudem mit den Einlaufprüfungen zum Nürnberger Burg-Pokal und zum Louisdor-Preis den Auftakt zu den Finals der beiden bedeutendsten Nachwuchspferdeserien in Deutschland.

Eine Weltpremiere ist ein ganz und gar außergewöhnliches Fussballmatch am Freitagabend. Eintracht-Legende Karl-Heinz „Charly“ Körbel, der bereits 2014 Mitglied der Jury im Schauwettbewerb war und Vater einer reitenden Tochter ist, hat sich inspirieren lassen: Heraus kam dabei die Idee für eine fussballerisch zweifellos wertvolle Begegnung, bei der z.B. Körbel selbst, aber auch einstige Top-Spieler wie Manni Binz, Erwin Skela und Uwe Müller gegen eine mindestens ebenso hochkarätige Reiterauswahl antreten. Und aus den „Gegnern“ im Spiel werden gleich danach Partner im Jump & Drive, präsentiert von LAVAZZA A MODO MIO und unterstützt von Hit Radio FFH: Dann geht es zunächst für den Reiter über einen Parcours, abgelöst von einem Fussballer am Lenkrad eines PS-starken Autos - beide Runden werden gewertet. Das Jump & Drive ist purer Spaß - vor allem für Athleten mit „Gasfuß“….

Bild: Sieger im FRAPORT Preis 2014: Hans-Dieter Dreher mit Cool and Easy. (Foto: Stefan Lafrentz)