FEI Vaulting EM 2013 Magna Racino: Der Countdown läuft

Noch 30 Tage bis zur Voltigier EM im Magna Racino - das Ziel liegt bei fünf Medaillen!!

Heute um 10 Uhr standen die Aktiven des Team Austria gemeinsam mit Veranstalter Christian Kermer, Magna Racino Geschäftsführer Marcus Wallishauser, Equipechef Manfred Rebel und OEPS Genrealsekretär Ing. Franz Kager bereit um den interessierten Journalisten Rede und Antwort zu stehen.

Exakt 30 Jahre nachdem das Voltigieren von der FEI offiziell als Sparte anerkannt wurde und die ersten Europameisterschaften in Ebreichsdorf ausgetragen wurden, ist dieses Championat nach Niederösterreich zurück gekehrt. Nachdem das Magna Racino schon im vergangenen Jahr mit den Nachwuchs Europameisterschaften im Springreiten seine Feuertaufe als Pferdesportanlage der Extraklasse bravourös bestanden hat, freut sich Geschäftsführer Marcus Wallishauser nun sehr auf die Voltigier Premiere.

 

OEPS Generalsekretär und Sportdirektor Ing. Franz Kager hofft ob der Großzügigkeit und Vielfältigkeit der Anlage "auf eine Öffnung des Magna Racino auch für andere Sparten"! Von Moderator Felix Berger nach den Zielen für die Heim EM befragt, fand Manfred Rebel klare Worte: "Wir wollen fünf Medaillen holen - das ist natürlich ein ehrgeiziges Ziel, aber durchaus realistisch, da wir unter anderem bei den Junioren zwei amtierende Europameister am Start haben und in der allgemeinen Klasse sogar die amtierenden Weltmeister im Pas de deux." Aber auch die Sportler können sich mit diesem Ziel durchaus identifizieren. Nikolaus Luschin von der Voltigiergruppe Wildegg, die 2011 Bronze geholt hatte bei der EM bezeichnete fünf Medaillen als realistisch und stellte unmissverständlich klar: "Mehr wäre besser!" und das Tiroler Weltmeister Pas de deux Jasmin Lindner und Lukas Wacha stellte im Interview klar, dass sie definitiv nach Gold streben obwohl sie neben den Hauptkonkurrenten aus England und Deutschland mit Theresa Thiel und Stefan Csandl auch Konkurrenz aus dem eigenen Team bekommen!

"Wir turnen mit dem Pferd und nicht auf dem Pferd", war die klare Antwort auf die Frage, was denn den Erfolg ausmacht, den die österreichischen Voltigierer derzeit erleben. Ein Erfolg , der aber auch hart erarbeitet werden muss, denn jetzt in der letzten Vorbereitungsphase für das Championat heißt es für die Team Mitglieder fünf bis sechs Mal die Woche bis zu vier Stunden trainieren.

Am vergangen Wochenende hatte das österreichische Team die Gelegenheit, die Bedingungen in der EM-Halle des Magna Racino zu testen um den Heimvorteil optimal nutzen zu können. "Die Bedingungen hier sind optimal. Unsere Voltigierer fühlen sich extrem wohl." fasst Veranstalter Christian Kermer die Eindrücke zusammen.

 

Fotos von Andrea Fuchshumer:

Ramin Rahimi ist amtierender Europameister im Junioren Einzel Herren,

Anais Kristofics-Binder amtierende EM Junioren Damen und

Jasmin Lindner und Luckas Wacha sind die amtierenden Weltmeister im Pas de deux