FEI: Neuer Plan für den internationalen Transport von Sportpferden

Die FEI und die World Animal Health Organisation (OIE) trafen sich in der letzten Woche in den Räumlichkeiten der FEI und sprachen über einen neuen Plan und neue Regeln für den Transport von Sportpferden über Nationengrenzen hinweg. Grund für diese Aktivitäten waren nach Angaben der FEI verstärkte und neue Forderungen aus vielen Ländern, die sich von der FEI ein einheitliches Regelwerk wünschen. Hintergrund ist die Sorge vor der Verbreitung von ansteckenden Krankheiten, die durch den Transport der Tiere begünstigt werden könnten.

Die FEI arbeitet mit den Veterinärmedizinern der OIE in Paris seit geraumer Zeit zusammen, um die hohen Standards einiger Länder in das neue Regelwerk zu integrieren. In einem weiteren Schrit sollen dann die verantwortlichen Tierärzte in den jeweiligen Ländern im Sinne der neuen Regeln geschult werden.

Der neue „Action Plan“ ist ein Meilenstein in der mittlerweile zehnjährigen Zusammenarbeit der beiden Organisationen. Allein im letzten Jahr fanden weltweit mehr als 3.000 Veranstaltungen unter den Maßgaben der FEI statt. Das sind 27% mehr als noch im Jahre 2008.

„Gemeinsam werden FEI und OIE die Regierungen der Länder bei der Organisation der Pferdetransporte zum Wohle und zur Sicherheit aller Beteiligten unterstützen, um auch in der Zukunft sichere internationale Transporte von Pferden gewährleisten zu können“, fasste Prinzessin Haya die Ziele des Plans zusammen.

Foto von Edouard Curchod/FEI: FEI-Präsidentin Prinzessin Haya und OIE Director General Dr Bernard Vallat in Lausanne (SUI)