Fahrsport: Rang sieben nach Dressur für deutsches Team bei der WM in Breda

Einzelfahrerin Mareike Harm ist im Zwischenstand beste Deutsche

Breda/NED (fn-press). Bei den FEI Weltmeisterschaften der Vierspänner liegt das deutsche Team nach der ersten Teilprüfung Dressur auf dem siebten Platz. Es führen die gastgebenden Niederländer vor den Teams aus den USA und Australien. In der Einzelwertung liegt der Titelverteidiger Boyd Exell aus Australien ganz vorne, beste Deutsche ist Einzelstarterin Mareike Harm (Negernbötel) auf Rang 13.

„Das müssen wir jetzt sorgfältig analysieren. In allen unseren Gespannen hat es kurzfristig Änderungen gegeben, die uns zurückgeworfen haben“, sagte Equipechef Fritz Otto-Erley nach der Dressur. Platz sieben und 110,84 Minuspunkte standen für Team Deutschland, bestehend aus Michael Brauchle (Lauchheim), Christoph Sandmann (Lähden) und Georg von Stein (Modautal), auf der Anzeigetafel und damit gut 30 Punkte mehr als für die vor heimischem Publikum fahrenden Niederländer in Person von Ijsbrand Chardon, Koos de Ronde und Theo Timmermann. Sie liegen mit 81,41 Minuspunkten an der Spitze vor den Teams aus den USA mit 88,31 und Australien mit 92,26 Minuspunkten.

In etwas anderer Rangierung finden sich diese Nationen auch in der Einzelwertung auf den ersten Plätzen wieder. Hier führt Boyd Exell (AUS) mit 33,15 Minuspunkten vor Ijsbrand Chardon (NED) mit 36,87 und Chester Weber (USA) mit 40,94 Punkten. In diese Wertungsbereiche konnte kein deutsches Gespann vordringen. Einzelfahrerin Mareike Harm kam mit ihrem Vierspänner auf 52,27 Minuspunkte und liegt mit diesem Ergebnis als bestes schwarz-rot-goldenes Gespann auf Platz 13. Christoph Sandmann folgt mit 54,92 Minuspunkten auf Rang 19, Georg von Stein ist mit 55,92 Punkten 21. und Michael Brauchle belegt mit 56,63 Punkten Rang 23. Die deutschen Einzelfahrer, Rainer Duen (Minden) und Rene Poensgen (Eschweiler), fuhren zu 62,77 bzw. 68,49 Punkten und finden sich damit auf den Plätzen 36 und 49 wieder. Insgesamt gingen 56 Gespanne an den Start.

Weiter geht es am morgigen Samstag ab 10 Uhr, dann geht es für die Vierspänner ins Gelände. „Wir geben die Hoffnung nicht auf und müssen jetzt kämpfen“, blickt Otto-Erley auf die noch aufstehenden Teilprüfungen. „Der Marathon ist unsere Stärke und im Kegelfahren sind wir auch nicht schlecht. Wir sind relativ früh dran morgen, da müssen wir vorlegen und können Druck aufbauen“, sagt er.