Fahrsport: Platz zwei im Nationenpreis der Vierspänner in Breda / Holland

Steffen Brauchle bester Ponyfahrer

Breda/NED (fn-press). Auf Platz zwei beendeten die deutschen Vierspännerfahrer den Nationenpreis im niederländischen Breda. 333,6 lautete am Ende der Punktestand des Teams, zu dem Christoph Sandmann (Lähden), Rainer Duen (Minden) und Rene Poensgen (Eschweiler) gehörten. Der Sieg blieb mit 298,4 Punkten im Gastgeberland, Dritte wurden die Fahrer aus Belgien (346,6 Punkte).

Die Einzelwertung gewann Ijsbrand Chardon (NED) vor seinem Landsmann Theo Timmermann. Bester Deutscher war auf Platz drei Christoph Sandmann. Der Lähdener war nach Platz vier in der Dressur und Platz zwei im Marathon in der Zwischenwertung noch Zweiter, leistete sich aber im Kegelparcours einen Abwurf und mehrere Zeitfehler. Eine starke Leistung zeigte Einzelfahrer Daniel Schneiders (Petershagen). Der 33-jährige war in dieser Saison durch Verletzungen etwas vom Pech verfolgt, gewann aber nun in Breda den Marathon und wurde Fünfter der Gesamtwertung. Rainer Duen beendete die Kombinierte Wertung als Achter, Rene Poensgen wurde Elfter.

Parallel zum CAIO gingen in Breda auch die Ponyfahrer an den Start – und zwar ein-, zwei- und vierspännig – als Test für die Weltmeisterschaften im nächsten Jahr. Mit Platz zwei in der Pony-Vierspännerkonkurrenz erzielte Steffen Brauchle das beste Ergebnis aus deutscher Sicht. Der fünffache Deutsche Meister aus dem baden-württembergischen Lauchheim musste nur dem Niederländer Bram Chardon den Vortritt lassen – dies allerdings mit gehörigem Abstand: 116,89 Punkte kamen für Chardon zusammen, 140,92 für Brauchle. Nach Platz zwei in der Dressur und Platz zwei im Marathon „sammelte“ der 26-jährige im abschließenden Hindernisfahren 17,19 Punkte. Der Kegelparcours hingegen „lag“ Michael Bügener. Mit seinem Sieg in dieser Teilprüfung schob sich der 25-jährige Emsdettener auf Platz fünf der Gesamtwertung vor. Auf Platz sieben folgte Dieter Höfs aus Weil der Stadt.

Auf Platz drei beendete Dressursieger Jan-Felix Pfeffer die Pony-Zweispännerkonkurrenz. 1,91 Punkte hatte der Hamburger mehr auf dem Konto als der Sieger Roger Chambell aus Großbritannien. Fünfter wurde Christof Weihe (Petershagen). Bester Deutscher bei den Pony-Einspännern war Patrick Hanisch (Ennigerloh) auf Platz neun. Hier siegte der Ungar Martin Hölle.