Fahrsport – News vom CAIO Breda/NED: Deutsche Vierspänner auf Platz zwei im Nationenpreis

Christoph Sandmann auf Platz fünf

Breda/NED (fn-press). Wie schon bei der WM 2012 der Vierspänner in Riesenbeck und beim Nationenpreis in Aachen führt zurzeit kein Weg an den niederländischen Vierspännerfahrern vorbei. Die Mannschaftsweltmeister Koos de Ronde, Theo Timmermann und Ysbrand Chardon gewannen vor heimischem Publikum den Nationenpreis in Breda mit 275,3 Punkten. Die deutschen Mannschafts-Vizeweltmeister Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und Michael Brauchle (Lauchheim) kamen auf Platz zwei mit 305,9 Punkten. Platz drei ging an das Team aus Ungarn (319,0).

„Dadurch, dass wir sehr viele Nachwuchspferde dabei hatten, sind wir sehr zufrieden, dass wir von der Dressur an beständig unseren zweiten Platz halten konnten“, erklärte Cheftrainer Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring). Grund für den Einsatz der Nachwuchspferde ist die Turnierdichte: Am kommenden Wochenende stehen die Deutschen Meisterschaften der Vierspänner bevor und zwei Wochen später ist bereits die Europameisterschaft der Vierspänner in Ungarn. Bester deutscher Vierspännerfahrer war Christoph Sandmann auf Platz fünf der Kombinierten Wertung (150,51), der auch als einziger sein Top-Gespann am Start hatte. Nach Problemen unter anderem in der Schritttour belegte er Platz 15 in der Dressur. Durch den zweiten Platz im Gelände und Platz drei im Kegelfahren (3 Strafpunkte) konnte er sich dann wieder deutlich nach vorne arbeiten.

Michael Brauchle beendete die Einzelwertung auf Platz acht (160,65). Der Marathon-Spezialist hatte Platz neun in der Dressur und im Kegelfahren (10,05 Strafpunkte) und Platz acht im Gelände belegt. „Er hatte im Gelände nur ein erfahrenes Pferd angespannt und hat sich wirklich tapfer geschlagen“, erklärte Geiger. Auch Georg von Stein hatte drei Nachwuchspferde im Vierspänner und kam daher auf Platz 22 im Gelände. In der Dressur belegte er aber mit diesen Pferden den achten Platz. „Das war eine tolle Dressur und seine Nachwuchspferde haben gezeigt, dass sie genügend Potential mitbringen“, so der Cheftrainer. Im Kegelfahren kam er dann auf 20,65 Strafpunkte und belegte in dieser Teilprüfung den 23. Rang. Insgesamt wurde er 17. mit 189,83 Punkten.

Aber nicht nur die Vierspänner waren in Breda am Start. Gleich drei deutsche Pony-Einspännerfahrer platzierten sich in den Top Ten. Dennis Schneiders (Petershagen) wurde mit Cathys’s Tabor mit 115,70 Punkten Zweiter hinter dem Ungarn Martin Hölle mit 112,80 Punkten. Platz drei ging an die Besitzerin von Cathy’s Tabor, an Jacqueline Walter (Petershagen), die mit ihrem anderen Erfolgspony Maverick startete (122,57). Niels Grundmann (Fredenbeck) platzierte sich auf Rang neun (129,92).

Einen weiteren Erfolg für das Team aus Petershagen sammelte Christoph Weihe, Vater von Jacqueline Walter. In der Kombinierten Wertung der Pony-Zweispänner kam er hinter dem Niederländer Ewoud Boom (118,45) auf Rang zwei (126,79). Der 20-jährige Niels Kneifel (Wunstorf) belegte Platz vier (136,67), Jakob Finck (Wachenheim) kam auf Rang sieben (141,45) und Max Berlage (Schüttorf) auf Rang neun (145,79). Bei den Pony-Vierspännern siegte der amtierende Weltmeister Bram Chardon, Sohn von Ysbrand Chardon, mit 120,15 Punkten. Nachwuchsfahrer Sven Kneifel (Wunstorf) kam auf Rang sieben (148,50).