Fahrsport in Zeiskam: „Sandmänner“ an der Spitze

Sichtung für die Vier- und Zweispännerfahrer

Zeiskam (fn-press). Zu ihrer ersten Sichtung für die anstehenden Europa- bzw. Weltmeisterschaften trafen sich die Vier- und Zweispännerfahrer im rheinland-pfälzischen Zeiskam. Und gleich zwei Mal stand der Name Sandmann auf Platz eins: Vater Christoph gewann bei den Vierspännern, Tochter Anna bei den Zweispännern.

Christoph Sandmann kam auf insgesamt 126,84 Punkte. Der amtierende Mannschafts-Vize-Weltmeister, der am Pfingstsonntag seinen 48. Geburtstag feierte, gewann die Dressur (42,30 Punkte), war Vierter im Gelände und blieb als einziger der 16 Teilnehmer im Kegelparcours fehlerfrei. Platz zwei in der Gesamtwertung ging an Sandmanns WM-Kollegen Georg von Stein (Modautal/130,52 Punkte), Platz drei an den dritten im WM-Team, Michael Brauchle (Lauchheim/132,34), der den Marathon gewann. Etwas größer dann der Punkteabstand zum Viert- bzw. Fünftplatzierten: Ludwig Weinmayr (Fischbachau/151,84) und Rainer Duen (Minden/151,88). Bundestrainer Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring) war mit dem Turnierverlauf ausgesprochen zufrieden: „Nahezu alle Fahrer hatten neue Pferde dabei, keiner hat sein Top-Gespann gefahren. Und die Nachwuchspferde haben sich sehr vielversprechend gezeigt“, sagte er. „Sowohl das Gelände mit einigen neuen Hindernissen als auch der Kegelparcours waren schwierig und anspruchsvoll.“

Ganz knapp war die Entscheidung bei den Zweispännern. Lediglich 0,06 Punkte Vorsprung hat die 19-jährige Anna Sandmann auf Stefan Schottmüller (Kraichtal); 123,85 Punkte wurden für Sandmann notiert, 123,91 für Schottmüller. Auf Platz drei folgt mit 125,43 Punkten der Wolfenbüttler Arndt Lörcher, der den Marathon gewann. Dressursieger Marco Freund (Neu-Isenburg) fand sich nach Platz sechs im Marathon und Platz neun im Hindernisfahren in der Gesamtwertung auf Platz vier wieder (130,04). Platz fünf ging an Karin Scheiter aus Hausen (135,80). Den Sieg im Kegelparcours holte sich Lars Schwitte aus Südlohn. 16 Teilnehmer waren am Start.