European Champion Cutting Non-Pro: Diana Jisova mit Meradas Talkin Money holt zweiten Sieg auf dieser Americana

Die erst 19-jährige Tschechin Diana Jisova überzeugte mit ihrer neunjährigen Quarter Horse-Stute Meradas Talkin Money auch im Finale auf ganzer Linie: Nachdem die beiden bereits im Vorlauf auf den Top-Score 147 kam, legten sie auch im Finale wieder eine 146 auf`s Parkett. Damit setzt sich ihre Erfolgsserie fort: Das Paar gewann bereits am Montag das Masters Cutting Non Pro - wie bereits 2011! "Ich bin einfach nur glücklich", so die strahlende Siegerin, "an diese Erfolge hätte ich nie geglaubt"! Die Stute, die von Meradas Money Talks aus der Lucky By Light von Grays Starlight abstammt, wird von ihr selbst trainiert. "Das macht diese Siege für mich noch besser", freut sich Diana Jisova. Die Glückwünsche von ihren Mit(st)reitern waren ihr sicher.

Den Titel des Reserve European Champions nahm Malte Döring mit nach Hause, der auf Smooth Cats Style ebenfalls brillierte und einen super Ritt hinlegte - der Score für ihn: 145.

Dass dieses Finale tatsächlich hochkarätigen Sport bot, zeigen auch die weiteren Punkte, die die Richter verteilten: Lars Christiansen und Pretty Pink Stuff aus Dänemark scorten eine 142, die ihnen Bronze einbrachte.

Rang Vier teilten sich schließlich Natascha Haas auf Red Freckles Quixote und Yvonne Heinzer mit Royal Little Spot (Score: 140), vor Roland Weglöhner, der Mr Freckle Cat vorstellte.

Die weiteren Platzierungen: Rang Sieben ging an Natalie Popov mit Especial Aristocrat, vor Linda Villing auf A Holly Berry auf Platz Acht und Manfred Seif im Sattel von QHR Pepto Starlight auf Rang Neun. Karoline Baudinger mit Miss Little Pepto sowie Maurizio Ferrarol auf CIP Dual Doc belegten die weiteren Finalplätze.

Draw Ceremonial der FEI Reining Europameisterschaft: Deutschland an Startplatz 9

Bei der Draw Ceremonial der FEI Reining Europameisterschaft wurden eben die Startplätze ausgelost. Teamchef Nico Hörmann zog für Deutschland den neunten und damit letzten Startplatz. Ist das jetzt ein Vorteil oder ein Nachtteil? Startet man anfangs, kann man die anderen unter Druck setzen, startet man gegen Ende, kann man zumindest theoretisch auf Score reiten und es darauf anlegen, „nur das Nötigste zu tun“. Grischa Ludwig analysierte spontan: „Unter Druck schaffe wir besser!“. Italien bekam die Acht zugelost und startet damit unmittelbar vor den Deutschen. Die anderen Startplätze: 1. Großbritannien, 2. Österreich, 3. Schweiz, 4. Frankreich, 5. Niederlande, 6. Belgien, 7. Finnland, 8. Italien, 9. Deutschland. Die Einzelstarter wurden dazwischen gelost und erhielten diese Startplätze: 2. Kari Vepsälen, 17. Francesco Martinotti, 21. Mona Dörr, 26. Guillermo Recio, 30. Steffen Breug.

Staatsministerin Katja Hessel eröffnet offiziell die Americana

Jede Americana wird mit einem Festakt offiziell eröffnet. Heute war es Bayerns Staatssekretärin für Wirtschaft, Katja Hessel, die vor einer Menge bekannter Persönlichkeiten der Stadt und der Politik dies erledigte. Sie stellte die Americana als Leitmesse ihrer Art heraus, bei der „alle da sind, die Rang und Namen haben“. Und es passe, dass die Americana in Augsburg ausgetragen werde, denn „Augsburg ist der Westen Bayerns“. Das „Westernreiten Emotion pur ist“, betonte auch Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl: „zwei Jahre ohne Americana sind viel zu lang.“ Der amerikanische Generalkonsul, selbst in North-Dakota aufgewachsen, begrüßte die Gäste mit einem beherzten Howdy, musste aber angesichts der vielen Pferde auf dem Gelände zugeben, dass er „kein Country Man“ sei und „schon froh ist, wenn ich meine zwei Katzen im Zaum halten kann.“