Ergebnisse Springen vom Mittwoch und Donnerstag Derby Hamburg

Hilmar Meyer (GER) mit Salto de Fee gewinnt den Preis der Vermögensberatung AG - 1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby – Foto von Stefan Lafrentz

Die erste Qualifikation zum 87. Deutschen Spring-Derby zeigte im Preis der Deutsche Vermögensberatung AG - DVAG, wer seine Hausaufgaben im Training gemacht hat oder einfach auch im festen Glauben an sein Können auf dem Derby-Platz brilliert.

Der Sieg in der ersten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby ist entschieden und hat ein sehr interessantes Treppchen hervorgebracht, denn unterschiedlicher könnte die Vorbereitung auf das von J.J.Darboven präsentierte Deutsche Spring und Dressur-Derby kaum sein, als bei den drei erstplatzierten Reiter dieser packenden Prüfung. Im Parcours ging es in dem Springen nach Fehlern und Zeit schon über die ersten typischen Derby-Hindernisse, wie Pulvermanns Grab und Birkenoxer. Die schnellste Null-Fehlerrunde gelang Hilmar Meyer mit dem zehnjährigen Stakkato Gold-Sohn Salto de Fee. „Die Bedingungen sind sensationell, das Wetter spielt mit, Hamburg ist einfach mein Lieblingsturnier“, strahlte der 52-jährige aus Thedinghausen. Dennoch plant er seinen Derby-Start am Sonntag nicht mit dem Siegerpferd im Preis der Deutsche Vermögensberatung AG - DVAG, sondern mit seinem zweiten Pferd Continue, der bereits über mehr Derby-Erfahrung verfügt. Die Vorbereitung lief für das routinierte Paar allerdings anders als geplant: „Wir haben ein bisschen Trainingsrückstand, das Wetter dieses Frühjahr hat leider die Plätze lange unbereitbar gemacht, deswegen bin ich auch besonders stolz auf Salto de Fee“, was übersetzt aus dem Spanischen übrigens „Sprung aus Glaube“ heißt.

Platz zwei an Mario Stevens mit El Bandiata B. Hier könnte unter Umständen eine Geschichte entstehen, die so außergewöhnlich ist, wie sie das Deutsche Spring-Derby so gerne erzählt. Denn El Bandiata B ging bis vor zwei Jahren unter anderem auch als Schul- und Therapiepferd. Mario Stevens’ Vater beobachtete die jetzt zehnjährige El Bundy-Tochter auf verschiedenen ländlichen Turnieren und machte Mario auf die Dunkelbraune aufmerksam. Sie wurde kurzerhand gekauft und die Entwicklung ist schnell zusammengefasst: „Sie ist einfach über sich hinaus gewachsen.“ Das Paar auf Platz drei hingegen hat eine ganz andere gemeinsame Vita, nämlich eine noch äußerst kurze. Der Italiener Emanuele Gaudiano hat den elfjährigen Schimmel Kentucky v. Neerhof Z erst seit drei Wochen im Stall und saß noch kein halbes Dutzend Mal in seinem Sattel. Dennoch traut er dem Wallach einiges zu: „Er ist sehr brav und mutig. Er hat hier bereits das Eröffnungsspringen gewonnen und er gibt mir ein gutes Gefühl.“ Bei der zweiten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby am Freitagnachmittag im Preis der Deutschen Kreditbank AG wird das Paar zum ersten Mal gemeinsam auf dem Wall stehen, es wird also spannend.

Ergebnisse Springen vom Mittwoch und Donnerstag Derby Hamburg:

01. NFR Trophy

CSI5*: Sprinprüfung nach Strafpunkten und Zeit

1. Omer Karaevli, Rabane de Sury (TUR) 0/ 59.57 sec

2. Emanuele Gaudiano, Cascadeur 31 (ITA) 0/ 62.03 sec

3. Danie Bluman, Sancha LS  (COL) 0/ 62.97 sec

4. Maurice Tebbel, Camilla PJ (GER) 0/ 63.25 sec

5. Linn Zakariasson, Ugaulin du Bosquetiau (SWE) 0/ 65.26 sec

6. Marco Kutscher, Inliner (GER) 0/ 65.29 sec

02. Zwei-Phasen Springprüfung

2. Qualifikation Großer Preis

1. Pius Schwizer, Leonard de la Ferme CH (SUI), 28,18 sec.

2. Hans-Dieter Dreher, Cool and Easy (GER), 28,63 sec.

3. Felix Haßmann, Cayenne WZ (GER), 29,00 sec.

4. Olivier Philippaerts, Gitania v.G (BEL), 29,13 sec.

5. Marcus Ehning, Cristy (GER), 29,19 sec.

6. Bertram Allen, Belmonde (IRL), 29,23 sec.

08. Int. Springprüfung (CSI3*)

Preis der Deutschen Vermögensberatung AG-DVAG

1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby

1. Qualifikation zur Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour

1. Hilmar Meyer, Salto de Fee (GER), 77,75 sec.

2. Mario Stevens, El Bandiata B (GER), 78,30 sec.

3. Emanuele Gaudiano, Kentucky v. Neerhof Z (ITA), 79,25 sec.

4. Pius Schwizer, Chellatus R (SUI), 81,29 sec.

5. Christian Ahlmann, Reavnir (GER), 82,41 sec

6. Felix Haßmann, Chicca (GER), 82,59 sec.