Ergebnisse Springen CHIO Aachen 2016: Roger-Yves Bost fliegt zum Sieg im Preis der AachenMünchener

Foto von CHIO Aachen/ Michael Strauch: Dem Sieger Roger-Yves Bost gratulieren Christoph Schmallenbach, Vorsitzender des Vorstands der AachenMünchener, und ALRV-Präsident Carl Meulenbergh (rechts)

Wer heute Abend Roger-Yves Bost begegnet in der Aachener Soers, blickt in ein strahlendes Gesicht. Der französische Springreiter hat heute Nachmittag den Preis der AachenMünchener beim CHIO Aachen 2016 gewonnen. Er war einer von 13 Reitern, die sich für die Winning Round qualifizieren konnten. Versucht hatten dies noch 20 weitere Konkurrenten. Bost – oder “Bosty”, wie die Kollegen den sympathischen Europameister von 2013 nennen – saß im Sattel des französischen Hengstes Pegase de Murier. Der Schimmel machte seinem Namen Ehre und flog in 44,94 Sekunden dem Rest des Feldes einfach davon.

Platz zwei ging mit fehlerfreien 46,54 Sekunden an die US-Amazone Elizabeth, besser bekannt als “Beezie”, Madden im Sattel von Breitling Ls. Sergio Alvarez Moya und Arrayan holten Rang drei nach Spanien (0 Fehler, 47,61 Sekunden). Bester Deutscher war Christian Ahlmann mit Cornado II auf dem fünften Platz (0/48,10).

Roger-Yves Bost war hoch zufrieden mit seinem CHIO-Samstag: “Ich habe in Aachen schon oft Prüfungen gewonnen, aber noch nie den Preis der AachenMünchener. Es freut mich sehr, dass es diesmal geklappt hat, weil am Samstag immer viel Publikum da ist und da macht es noch einmal so viel Spaß zu gewinnen!” Von seinem Hengst schwärmte er: “Pegase de Murier ist super talentiert – enorm vorsichtig, kann alles springen und dabei noch schnell.” Bosty reitet den Hengst noch nicht lange. Er hat das Gefühl, dass der Schimmel immer besser wird. Der Franzose hofft, in ihm ein Zukunftspferd auch für Große Preise zu haben.

Die Siegerehrung heute, bei der wie bei allen anderen auch die Nationalhymne der siegenden Nation gespielt wurde, war auch noch aus einem anderen Grund hoch emotional für Bost und seine Landsleute: “Nach dem Anschlag von Nizza bedeutet es uns viel, die Marseillaise zu hören. Alle französischen Reiter tragen schwarze Armbänder, weil wir zeigen wollen, dass wir mitfühlen und dass wir stolz sind, Franzosen zu sein.”