Ergebnisse Springen aus Lamprechtshausen: Noch ein Sieg für deutsche Junioren

Junge Reiter belegen in Österreich Platz zwei

Pfingsten 2014 war ein erfolgreiches Wochenende für die deutschen Nachwuchsspringreiter. Wie in Wierden konnte auch im österreichischen Lamprechtshausen ein deutsches Juniorenteam den Nationenpreis gewinnen, die Junge-Reiter-Equipe wurde Zweite.

„Es war ein souveräner Sieg der Junioren, unser Schlussreiter Daniel Böttcher musste im zweiten Umlauf gar nicht mehr an den Start gehen“, sagte Children-Bundestrainer Eberhard Seemann, der in Lamprechtshausen die deutschen Reiter betreute. Für einen guten Start sorgte Philip Houston (Leichlingen) mit Kanella mit einer Nullrunde im ersten Umlauf, der in der zweiten Runde ein weiterer folgte. Fünf Strafpunkte sammelte Simon Widmann (Markt Schwaben) mit Chicago im ersten Umlauf und Christoph Maack (Kirch-Mammendorf) unterlief mit Dylan je ein Abwurf pro Runde. Vor dem Start von Schlussreiter Daniel Böttcher (Fraunberg) hatten die Deutschen damit acht Strafpunkte auf dem Konto, so dass ihnen der Sieg nicht mehr zu nehmen war und der Preis-der-Besten-Zweite seinen L B Sir Singular im Stall lassen konnte. Zweiter im Nationenpreis wurde die Schweizer Equipe mit 14 Strafpunkten, gefolgt von der gastgebenden Mannschaft Österreich mit 18 Strafpunkten.

Erfolgreich verlief das Wochenende auch für die Jungen Reiter. Insgesamt sammelten Florian Dolinschek (Neufra) mit Superman Sb, Jennifer Taxis (Reichenbach) mit Uleika, Manuel Friederichs (Epfendorf) mit Leo sowie Maximilian Lill (Antorf) mit Eragon 28 Strafpunkte, mit denen sie Platz zwei hinter der Schweiz mit 20 Strafpunkten belegten. Dritter wurde das ungarische Team mit 32 Punkten. „Unsere Reiter haben sich in dem anspruchsvollen Springen sehr gut geschlagen, schließlich haben sie mit Ausnahme von Maximilian Lill noch wenig Nationenpreiserfahrung“, sagte Seemann. Letzter trug wie Jennifer Taxis mit einem Abwurf im ersten und einer Nullrunde im zweiten Umlauf maßgeblich zum deutschen Erfolg bei.

Für das deutsche Children-Team reichte es im Nationenpreis nur zum sechsten Platz. Im Großen Preis gelangen Felix Kollmorgen (Köln) mit Full of Hope, Lea Morgenroth (Krummesee) mit Cira T und Denis Schörnig (Dreieich) mit Lassinia jedoch mit Null-Fehler-Ritten im Normalumlauf der Einzug ins Stechen. Mit vier beziehungsweise acht Strafpunkten (Schörnig) belegten sie am Ende die Plätze vier, fünf und sieben.