Ergebnisse Preis der Besten Springen Warendorf 2016: Joan Wecke gewinnt bei den Children

Silber für Piet Menke, Bronze für Tommy Matthies

Warendorf (fn-press). Im 29. Jahr des Preises der Besten ging zum ersten Mal ein Sieg nach Sachsen-Anhalt. Auf dem Warendorfer Springplatz gewann Joan Wecke die Konkurrenz der Children. Mit Siegen in beiden Wertungsprüfungen ließ die 13-Jährige aus Möser im Jerichower Land Piet Menke (Rastede/Weser-Ems) und Tommy Matthies (Rosengarten/Hannover) hinter sich.

Die C-Kader-Reiterin startete zum dritten Mal beim Preis der Besten und machte in ihrem letzten Jahr in der Altersklasse der Children einen riesigen Satz nach vorn: 2015 war sie 17te, 2014 Neunte. 2016 belegte sie zu ihrem Sieg mit Carina (v. Colorit) mit Mara (v. Monte Bellini) auch noch Rang vier der Gesamtwertung. Beide Stuten sind Deutsche Sportpferde, gehören Joan’s Bruder David Gotzel und wurden von ihm auch gezüchtet. Seit etwa vier Jahren sitzt die Gymnasiastin, die von ihrem Vater Lutz Gotzel trainiert wird, im Sattel von Carina und Mara.

Platz zwei ging an den Vorjahres- und EM-Dritten, Piet Menke. Der 13-jährige saß im Sattel des Oldenburger Sportpferdes Cesha OLD (v. Casiro), die wie die Pferde von Joan Wecke aus Familienzucht stammt. Das Paar, das – wie zusammen mit Joan Wecke - vor Kurzem zur siegreichen Nationenpreis-Equipe beim Nachwuchsturnier in Macon Chaintre in Frankreich gehörte und Mitglied im C-Kader ist, war in der ersten Wertung Dritter und belegte in der zweiten Wertung Platz zwei.

Bronze ging an einen Preis-der-Besten-Debütanten, an Tommy Matthies. Der 14-Jährige war erst kurzfristig vom zuständigen hannoverschen Landestrainer Peter Teeuwen (Hanstedt) nachnominiert wurde und machte seine Sache gut: Zwei Nullrunden in beiden Wertungen katapultierten ihn und seinen Hannover Wallach Spirit (v. Stolzenberg), der übrigens ebenfalls aus Familienzucht stammt, auf Rang drei im 32-köpfigen Starterfeld.

„Wir haben einige sehr starke Ritte gesehen“, zog der zuständige Bundestrainer, Eberhard Seemann (Warendorf) ein positives Fazit. „Sehr hoch war in diesem Jahr die Anzahl der Erststarter. Die Leistungen sind im Schnitt gut, aber man merkt deutlich, wer von den jungen Leuten schon etwas mehr geritten ist. Die anderen tun sich mit den Anforderungen, die hier gestellt werden, doch etwas schwerer“.