Ergebnisse Preis der Besten Springen Warendorf 2015: Beeke Carstensen Beste der Children

Warendorf (fn-press). Beim Preis der Besten in Warendorf ist heute im Springen die erste Entscheidung gefallen. In der Altersklasse Children gewann Beeke Carstensen aus Schleswig-Holstein vor ihrem Landsmann Hannes Ahlmann und Piet Menke aus Weser-Ems.

„Das ist mein bisher größter Erfolg“, freute sich die 13-Jährige aus Sollwitt. Erfolgspartner war Chin Champ. Den neunjährigen Holsteiner Verbandshengst von Chin Chin-Carvallo BB reitet Beeke Carstensen erst seit Anfang des Jahres und hatte daher auch eher auf ihre Stute Venetzia gesetzt. Mit der Tochter des Holsteiners Levisto war sie im März dieses Jahres beim HGW-Bundesnachwuchschampionat in Braunschweig Dritte. In Warendorf belegte die junge Amazone, die in diesem Jahr letztmals in der U14-Klasse startet, mit Venetzia Platz fünf der Gesamtwertung. Auch Hannes Ahlmann war von seinem Erfolg mit dem in Sachsen-Anhalt gezogenen Schimmel Leoncaballo (v. Levisto) etwas überrascht. „Ich hätte mich so auf Platz fünf gesehen“, sagte der 14-Jährige aus Lentföhrden, „und das auch eher auch mit meinem anderen Pferd, Sunsalve“. Mit dem Holsteiner Fuchs von Singular Joter landete Hannes Ahlmann am Ende mit 81 Punkten auf Platz drei.

Da fürs Preis-der-Besten-Ranking nur das jeweils beste Ergebnis pro Reiter zählt, ging die Bronzemedaille an Piet Menke aus Rastede. Der 13-Jährige und seine siebenjährige, beim Oldenburger Sportverband eingetragene Stute Cesha OLD (v. Casiro I), konnten sich im Verlauf der beiden Wertungsprüfungen gewaltig steigern. Nach Platz 16 in der ersten Wertung wurde das Paar am zweiten Tag Vierter und kam am Ende auf insgesamt 80,5 Punkte.

Alle drei Erstplatzierten werden übrigens demnächst auf den Turnierplätzen schnell unterwegs sein: Zusätzlich zu den Medaillen gab es für jeden einen nagelneuen Elektro-Scooter, gestiftet von der Horst-Gebers-Stiftung, die seit diesem Jahr den deutschen Jugendspringsport und damit erstmals auch den Preis der Besten unterstützt.

Auf den Plätzen vier und fünf folgten Lara Sakakin (Westfalen) mit Imperatrice und 78,5 Punkten sowie Marvin Jüngel (Sachsen) mit Chipsy (74,5).

„Super Ritte in zwei anspruchsvollen Parcours“ – der zuständige Bundestrainer, Eberhard Seemann (Warendorf), war sehr zufrieden. Vor allem das Stechen in der Finalprüfung hatte ihn begeistert. Fünf Teilnehmer hatten den Umlauf auf M*-Niveau fehlerfrei bewältigt (drei weitere Teilnehmer hatten lediglich Zeitfehler auf ihrem Konto). Beeke Carstensen und Venetzia gingen als erste an den Start: Fehlerfrei in 42,46 Sekunden lautete ihr Ergebnis. Etwas schneller waren Piet Menke und Cesha OLD (42,07), doch schon das nächste Paar, Calvin Böckmann aus Weser-Ems mit Carvella Z, war um fast zwei Sekunden schneller. Beeke Carstensen und Chin Champ konnten diese Leistung nochmals um 0,2 Sekunden toppen und dass es noch schneller ging, zeigten Britta Roth (14, Freimersheim, Rheinland-Pfalz) und Casablanca. Damit gewann die Preis-der-Besten-Dritte des vergangenen Jahres die zweite Wertung und belegte in diesem Jahr Rang acht im Gesamtklassement.