Ergebnisse Pausin Pony Trophy 2014: Anfang und Ende dicht beisammen

 

 

Am heutigen Sonntag startete pünktlich um 12.30 Uhr die Springprüfung der Klasse M* mit Siegerrunde - natürlich nur für Ponys und unterstützt vom Reitsportcenter Hoffschild aus Berlin! So gehörte es sich früher für Pausin und jetzt ist das traditionelle Ponyspringen alias Pony Trophy wieder an seinen Ursprungsort zurückgekehrt.

 

Fünfzehn Paare bewarben sich um die Goldene Schleife im Abschlussspringen der Pony Trophy Pausin 2014. Vier Paare fanden sich in der SR wieder. Zuerst musste Mylen Kruse auf Lord Lennox ran. Das Paar blieb fehlerfrei und schleppte nichts aus dem Umlauf mit. Die Vorgabe für die fehlerfreie Bestzeit lag bei 34.58 Sekunden. Das war eine Herausforderung, der sich der Rest des Feldes nun stellen musste.

 

Zweite in der Bahn im Parcours von Wolfgang Meyer waren Cindy Ebel und Kentucky Dream. Sie starteten für den RV Pferdefreunde Müden. Das Paar erwischte keine so gute Runde und belegte am Ende Rang vier. Es war aber auch ein verdammt hartes Stück Arbeit in dieser Prüfung. Zu diesem Zeitpunkt lag also noch immer Mylen Kruse auf Lord Lennox vorn.

 

Starterin Nummer drei war Michelle Mielke. Sie hatte für den RV Zeven Bjarne gesattelt. Der 7jährige Wallach fühlte sich in der Pausiner Halle sehr wohl und zeigte sich in allerbester Form. Das Ergebnis: Fehlerfrei mit neuer Bestzeit! Viel Beifall und eine strahlende Michelle obenauf!

 

Aber da war ja noch ein ausstehender Start. Mylen Kruse und ihr zweites Pony Call me Campino hatten die allerletzte Chance auf den Sieg vor Augen. Sie kamen ebenfalls unbelastet aus dem Umlauf. Bessere Voraussetzungen gingen eigentlich nicht. Leider, leider gab es vier Punkte in der SR. Aber Silber und Weiß für die Dame aus dem hohen Norden waren eine gerechte Entlohnung für zwei grandiose Ritte.

 

Michelle Mielke erhielt hingegen den ganz großen Bahnhof für den Sieg in der Pony Trophy im Jahre 2014. Von der vollen Tribüne gab es den verdienten Applaus, vielfaches Händeschütteln am Pferd aber vor allem die Gewissheit, dass sich die über 330 km lange Anfahrt voll und ganz gelohnt hat.

Ergebnisse Pausin Pny Trophy 2014:

12 Ponyspringprüfung Kl.M* m. Siegerrunde
Preis des Reitsportcenter Hoffschild, Berlin
Rang Pferdename Reitername U:Fehl. U:Zeit S:Fehler S:Zeit
1 Bjarne 4 Mielke,Michelle 0 35.93 0 *33.92
2 Lord Lennox 16 Kruse,Mylen 0 37.16 0 *34.58
3 Call me Campino Kruse,Mylen 0 39.68 4 *38.97
4 Kentucky Dream Ebel,Cindy 0 39.93 14.25 *50.59
5 Bonita 157 Rolf,Maximilian 0 43.92 0 43.92
Nicht platziert          
6 Llaun Bonheddwr Baule,Niclas 4 39.82 4 39.82
7 Vivus vM Weberbauer,Lea 4 40.86 4 40.86
8 Charmeur 372 Schucher,Henrike 4 42.15 4 42.15
9 Mariska 17 Wascher,Christin 8 39.33 8 39.33
10 Bolheim's Pollux Lesemann,Ivana 8 41.58 8 41.58
11 Mac Too Lesemann,Ivana 8 42.90 8 42.90
12 Mr.Bombastic 8 Baule,Niclas 9 50.62 9 50.62
13 Elly 33 Haesloop,Svea 12 38.83 12 38.83
Ausgeschieden/Aufgabe/Verzicht
--- Carat 113 Hünemörder,Lisa        
--- Buffy 35 Lindemann,Tabea        

Nichts ist für die Ewigkeit: Verabschiedung von Eternity und Louisa Dangela

Aber neben der Freude über den Sieg wurde es noch einmal traurig. Eternity, das Pony von Louisa Dangela wurde vor den Anwesenden aus dem Turniersport verabschiedet. Turniersprecher Oliver Kremer las aus der Biografie von „ET“ vor, von seinen ersten Erfolgen, aber auch von Niederlagen, von großen Hoffnungen, geplatzten Träumen, dem Wiederauferstehen und dem Kämpfen. Zum sportlichen Leben von Eternity gehörte alles, was ein lesenswerter Sportlerlebenslauf braucht. Mit sechszehn Jahren darf Eternity nun auf die Koppel und sich darüber freuen, was es für ein spannendes Pferdeleben war.

 

Aber es ging noch weiter. Auch Louisa Dangela selbst muss nun zwangsläufig wegen ihres Alters aus dem Ponysport ausscheiden. Gabi Selke-John bedankte sich als Landestrainerin für die Ponyreiter und übergab Louisa verbal an den Landestrainer Springen Bernd Peters. Der fand die richtigen Worte, um Louisa Dangela auf die Zukunft vorzubereiten. Eine schöne Geste der Landestrainer, die man auf diese Weise nicht so oft erlebt.

 

 

Fotos von Jan-Pierre Habicht ©