Ergebnisse November-Auktion des Hannoveraner Verbandes Verden 2014: Dressurpferde gefragt, Springpferde top

 

Starker Hannoveraner Herbst findet mit November-Auktion guten Abschluss

Verden. Ausklang des Hannoveraner Herbstes ist traditionell die November-Auktion. 82 sportliche Youngster fanden sich in der aktuellen Kollektion. Mit 41.000 Euro avancierte der lackschwarze Sir Moritz zur Preisspitze. Im Durchschnitt legten die Käufer 13.531,25 Euro für die jungen Reitpferde an.

Elastische Bewegungen, sympathisches Auftreten und große Leistungsbereitschaft - das waren die überzeugenden Attribute von Sir Moritz v. St. Moritz Junior/Dancier (Z.: Erika Lütjen, Grasberg, Ausst.: Hof Kleemeyer GbR, Weyhe). Stammkunden aus dem Rheinland sicherten sich den besonderen Dressursportler für 41.000 Euro. Ebenfalls ein exklusives Angebot ersteigerten Kunden aus Argentinien. Für die typvolle dreijährige Florentina v. Fürst Romancier (Z. u. Ausst.: ZG Königs, Wallmoden), die mit Sportlichkeit und Bewegungsstärke glänzte, legten die argentinischen Käufer 33.000 Euro an.

Wertvollste Offerte im Springkader war Cartier v. Canstakko/Lafontaine (Z.: Joachim Tobaben, Buxtehude, Ausst.: Wiebke Tobaben, Buxtehude). Der vierjährige Wallach hat sich in Aufbauprüfungen des Springsports bereits seine Meriten verdient und wird für 25.000 Euro in einem Turnier- und Ausbildungsstall in Schleswig-Holstein seine Karriere starten. Quibell v. Quintender/Contender (Z.: Marlies u. Dirk Visscher, Leer, Ausst.: Jörg Paeper, Dörverden) hatte dieselben Fans. Die fünfjährige Stute mit überragender Einstellung kostete 23.000 Euro und hat im gleichen Springstall in Schleswig-Holstein ihr neues sportliches Zuhause gefunden. Auch Ludo v. Linton/Contender, aus derselben Mutter wie von Quibell von Familie Visscher aus Leer gezogen, sorgte für Begeisterung. Der Fünfjährige, der im Parcours schon bis zur Klasse M brillierte, wird für 24.500 Euro seinen erfolgreichen Werdegang in Peru fortsetzen.

Die Pferde der November-Auktion hatten weit über die Grenzen Deutschlands hinaus das Interesse auf sich gezogen: So ersteigerte nicht nur Pepo Puch aus Österreich, Silbermedaillengewinner in der Para-Dressur bei den Weltreiterspielen in Frankreich, eine neue Nachwuchshoffnung. Auch die Royal Canadian Mounted Police aus Ottawa wird mit einer Hannoveraner Rappstute die Heimreise antreten.

Im Durchschnitt wurden 13.531,25 Euro für die Reitpferde bezahlt. 49 von ihnen bleiben in Deutschland, 31 schlugen die Auktionatoren Daniel Delius und Bernd Hickert dem Ausland zu. Mit fünf Einkäufen führen die USA die Statistik an, Spanien folgt mit vier Zuschlägen. "Wir haben für die November-Auktion eine vielseitige Kollektion zusammengestellt, die bei Reitern und Ausbildern im In- und Ausland großen Zuspruch fand, so dass wir sehr viele Pferde in beste Hände verkaufen konnten", fasste Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener zusammen.

Mit dem 6. Alsfelder Advent am 29. November im hessischen Pferdezentrum wird das Hannoveraner Auktionsjahr glanzvoll beendet.