Ergebnisse Nationenpreis Springen in St. Gallen: Platz zwei für Deutschland

Auf dem Podium v.l.n.r. Denis Lynch, Greg Broderick, Robert Splaine (Chef d’Equipe), Bertram Allen und Cian O’Connor – außerdem der Botschafter Irlands in der Schweiz H.E. Breifne O’Reilly, Regierungsrat St. Gallen Benedikt Würth, FEI President Ingmar De Vos, Saudi Arabian Chargè d’Affaires to Switzerland and Liechtenstein Farouk Mohamad Wazeer Ali, Longines Vice President and Head of International Marketing Juan-Carlos Capelli, President CSIO St Gallen Nayla Stössel und CSIO St. Gallen Event Director Urs Schiendorfer (oto von FEI/Katja Stuppia)

Marcus Ehning erzielt mit Pret a Tout zwei Nullrunden

St. Gallen (fn-press). Beim Schweizer CSIO in St. Gallen ritt das deutsche Springreiterteam mit Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Janne-Friederike Meyer (Schenefeld), Marcus Ehning (Borken) und Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) im Nationenpreis auf den zweiten Platz (12 Fehlerpunkte). Sieger wurde das Team aus Irland (8).

Nach zwei vierten Plätzen in den Nationenpreisen von La Baule und Rom gelang nun in St. Gallen mit Platz zwei das bislang beste Saisonergebnis. Die Prüfung in der Schweiz zählt allerdings nicht zu den vier Nationenpreisen der Europa Division 1, bei denen die Deutschen Punkte fürs Finale sammeln können. Überragender Reiter der deutschen Equipe war Marcus Ehning. Der 43-Jährige steuerte den französischen Wallach Pret a Tout in beiden Umläufen fehlerfrei über die Ziellinie. Hans-Dieter Dreher gelang mit dem Holsteiner Hengst Cool an Easy v. Contender eine Nullrunde. Ludger Beerbaum setzte in St. Gallen den Holsteiner Hengst Casello ein. In beiden Runden kassierte das Paar einen Abwurf. Janne-Friederike Meyer und das jüngste Pferd der Equipe, der elfjährige belgische Wallach Goya, bilanzierten 12 und 4 Fehlerpunkte (Streichergebnis). In der Endabrechnung rangierte das Team mit zwölf Fehlerpunkten auf Platz zwei. Diesen teilte es sich gleich mit drei weiteren Nationen: Auch die Schweden, Franzosen und die USA beendeten den Nationenpreis mit zwölf Fehlerpunkten.

Die Sieger aus Irland mit acht Fehlerpunkten blieben im zweiten Umlauf strafpunkfreit. Bester Reiter war Greg Broderick mit Giong Global, der zweimal null ritt.