Ergebnisse Nationenpreis Springen in Sopot: Siebter Platz für Deutschland

Foto von FEI/Herve Bonnaud: Cassio Rivetti und Fine Fleur du Marais vom Team Ukraine

Ukraine gewinnt in der Division II (Zentraleuropal-Liga) vor Österreich und Belgien

Sopot (fn-press). Das deutsche Springreiterteam mit Mario Stevens (Molbergen), Andre Thieme (Plau am See), Denis Nielsen (Löningen) und Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) hat den Nationenreis beim CSIO5* im polnischen Sopot mit Platz sieben beendet. Die von Equipechef und Co-Bundestrainer Heinrich-Hermann Engemann (Porta Westfalica) begleitete Mannschaft kassierte 20 Fehlerpunkte. Sieger wurde das Team der Ukraine, das den Furussiyya Nations Cup der Division II (Zentraleuropa-Liga) ohne einen einzigen Fehler meisterte.

Manchmal klappt’s eben nicht. 20 Fehlerpunkte standen am Ende zu Buche, dies bedeutete Platz sieben im Nationenpreis in Polen, der von heftigem Sturm, Regen, kühlen Temperaturen, drohenden Gewittern und komplett leeren Zuschauertribünen geprägt war. Deutschland wird in der ersten Division (Westeuropaliga) geführt und deshalb zählt diese Prüfung nicht für die Teilnahme am Finale der „Länderspiel-Serie“. Dennoch ist das Ergebnis unbefriedigend. Equipechef Heinrich-Hermann Engemann sagt: „Die zweite Runde war wirklich enttäuschend. Wir hatten ungewöhnlich viele Nuller im ersten Umlauf und wir Deutschen waren mit vier Punkten in einer guten Ausgangsposition. Aber dann lief es eben nicht mehr.“

Denis Nielsen und der zehnjährige DSP Cashmoaker (Deutsches Sportpferd) fanden nicht zu ihrer gewohnt guten Form. Der Deutsche Meister von 2015 lieferte mit 9 bzw.13 Fehlerpunkten in beiden Runden das Streichergebnis des Nationenpreises. Im ersten Umlauf blieben nur Andre Thieme mit dem Holsteiner Conthendrix sowie Mario Stevens mit dem Westfalen Brooklyn fehlerfrei, in der zweiten Runde des vom deutschen Parcourschef Olaf Petersen gebauten Parcours gelang keinem der deutschen Paare eine Null-Runde. Patrick Stühlmeyer und der Oldenburger Lacan absolvierten beide Umläufe mit je einem Abwurf. So musste sich die deutsche Mannschaft mit Platz sieben zufrieden geben.

Sieger wurde das Team Ukraine mit den beiden deutschen Springreitern Rene Tebbel und Ulrich Kirchhoff, die sich dem ukrainischen Geschäftsmann Aleksander Onischenko angeschlossen haben. Die Equipe beendete den Nationenpreis mit null Fehlerpunkten und belegte souverän den ersten Platz, gefolgt von Österreich (9) und Belgien (12).