Ergebnisse Luhmühlen 2016: Sandra Auffarth nach dem Gelände der CIC*** Meßmer Trophy in Führung

Foto von Thomas Ix: Sandra Auffarth

Foto von Thomas Ix: Ingrid Klimke

Nach einer beeindruckenden, absolut souveränen Geländerunde führt Sandra Auffarth (GER) mit Opgun Louvo weiterhin mit ihrem Dressurergebnis von -32.70 Punkten. Auf Platz zwei liegt derzeit Ingrid Klimke (GER) mit Horseware Hale Bob OLD, ebenfalls mit ihrem Dressurergebnis von -36.60. Dahinter folgt Karin Donckers (BEL) auf Fletcha van’t Verahof (-43,30).

Sandra Auffahrt und Opgun Louvo drehten eine phänomenale Runde durch das heutige Drei-Sterne-Gelände und bauten dadurch ihre Führung noch etwas aus. Die Zeit, die für die meisten Paare eine Herausforderung darstellte, war für „Wolle“ offensichtlich ein Kinderspiel: „Es war fantastisch, wir hatten beide richtig Spaß! Er war teilweise sogar ein wenig übermotiviert, aber wir sind ein eingespieltes Team und er ist sehr erfahren. Das gibt natürlich viel Sicherheit und Selbstvertrauen.“

Auch der Ritt von Ingrid Klimke und Horseware Hale Bob OLD war eine Augenweide. Der Wallach galoppierte durch den Kurs, als wäre es ein Spaziergang, kam völlig entspannt ins Ziel und hatte kaum ein nassgeschwitztes Haar: „Er hat heute wieder alles richtig gemacht und hatte die ganze Strecke über die Ohren gespitzt. Seine Kondition war optimal, da kommt ihm natürlich auch sein hoher Vollblutanteil zugute. Er war bei den Minutenpunkten immer fünf Sekunden unter der erlaubten Zeit und hatte seinen eigenen guten Rhythmus.“

Karin Donckers überschritt mit Fletcha van’t Verahof nur minimal die erlaubte Zeit und addierte so lediglich zwei Strafpunkte zu ihrem Dressurergebnis: „Er ist ein grandioses Pferd und das Gelände heute war die ideale Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio. Er ist toll bei mir geblieben und hat sich auf mich konzentriert.“

Auch Bundestrainer Hans Melzer war sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Geländeprüfung: „Wir haben gerade hervorragendes Reiten bei besten Bedingungen gesehen. Trotz des starken Regens war der Boden perfekt. Der Geländekurs war ideal mit genügend Herausforderungen. Dabei waren die Aufgaben motivierend für die Pferde. Es war wirklich ein guter Test für Rio.“