Ergebnisse Fahrsport: WM der Ponyfahrer Pau/FRAU - Starke Dressuren zum Auftakt

Dieter Baackmann und Marco Freund auf Platz zwei und drei

Pau/FRA (fn-press). Die Weltmeisterschaften der Ponyfahrer haben begonnen. In Pau in Südfrankreich mussten die Pony-Zweispännerfahrer als Erste ins Dressurviereck einfahren. Titelverteidiger Dieter Baackmann (Emsdetten) und Teamkollege Marco Freund (Dreieich) lieferten mit Platz zwei (37,70 Punkte) und drei (42,24) starke Ergebnisse ab.

Pony-Vierspännerfahrer Tobias Bücker (Emsdetten), Einzel-Weltmeister 2009 und mehrfacher Mannschafs-Weltmeister, zeigte ebenfalls eine gute Dressur. Mit 41,41 Punkten belegte er in der Pony-Vierspänner-Dressur Platz drei. „Das war eine deutliche Steigerung zu den Dressuren in dieser Saison“, so die Einschätzung von Bundestrainer Peter Tischer (Neu-Isenburg). Nicht optimal lief es dagegen für den anderen Pony-Vierspännerfahrer Steffen Brauchle (Lauchheim). Der 25-jährige amtierende Deutsche Meister, Mannschafts-Weltmeister und WM-Vizeweltmeister 2009 beendete die Dressur mit 57,28 Punkten auf Platz sieben. Sein rechtes Vorderpferd ließ sich von der Anzeigetafel ablenken, hob sich heraus und störte so das Gesamtbild. „Steffen ist deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben, das ist sehr schade“, so der Bundestrainer.

Mit den Leistungen der Pony-Zweispänner war Tischer mehr als zufrieden: „Zweiter und Dritter, das ist doch Top.“ Bereits als zweiter Starter musste der Weltmeister von 2011 Dieter Baackmann in das Viereck. Seine Ponys Gideon und Hesselteich’s Lion King fuhr er frisch vorwärts. „Das passte alles und war die beste Dressur in diesem Jahr“, freute sich Dieter Baackmann. Mit 37,70 Punkten belegte er Platz zwei vor Marco Freund. Der 17-jährige Sohn von Michael Freund, der bei der letzten WM in Lipica bereits mit Platz vier auf sich aufmerksam gemacht hatte, beendete die Dressur mit 42,24 Punkten. „Marco hat mit seinen Ponys besonders in den Versammlungen und im Ausdruck gepunktet“, sagte Tischer.

Bei den 6. Weltmeisterschaften der Ponyfahrer in Pau am Fuß der französischen Pyrenäen starten an diesem Wochenende 29 Pony-Einspänner, 22 Pony-Zweispänner und 18 Pony-Vierspänner aus insgesamt 16 Nationen. Zwölf Länder stellen eine Mannschaft. Neu ist, dass das Kombinierte Ergebnis des jeweils besseren Teilnehmers pro Anspannungsart für die Mannschaftswertung gilt. „Vorher wurde immer das beste Ergebnis aus jeder Teildisziplin Dressur, Gelände und Kegelfahren für die Teamwertung gezählt, das kam uns eigentlich mehr entgegen“, erklärt Equipechef Fritz Otto-Erley. Bei der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren in Lipica in Slowenien holten die deutschen Ponyfahrer zum fünften Mal in Folge die Mannschafts-Goldmedaille seit es die gemeinsame WM der Ponyfahrer gibt. Zusätzlich gewannen sie noch vier Einzel-Medaillen.

Morgen starten noch die Pony-Einspännerfahrer in der Dressur, am Samstag steht für alle Fahrer das Gelände auf dem Programm. Am Sonntag entscheidet sich dann im Hindernisfahren die Medaillenvergabe.