Ergebnisse Fahren CHIO Aachen 2014: Sandmann auf Platz vier im Zwischenstand Vierspänner

Rainer Duen bester Deutscher im Kegelparcours

Aachen (fn-press). Mit einem fehlerfreien Kegelparcours ist Vierspännerfahrer Christoph Sandmann beim CHIO Aachen auf Platz vier im Zwischenklassement vorgerückt. Nach wie vor die Spitzenposition nimmt der US-Amerikaner Chester Weber ein, gefolgt vom zweimaligen Weltmeister Boyd Exell aus Australien und Ijsbrand Chardon aus den Niederlanden.

Die Dressur am Mittwoch, das heutige Kegelfahren und der Geländemarathon am Samstag – das sind die drei Komponenten der Einzelwertung im Vierspännerfahren beim CHIO Aachen. Fehlerfrei und in der schnellsten Zeit absolvierte der Franzose Benjamin Aillaud den Hindernisparcours und die 20 Kegelpaare. Nur eine halbe Sekunde langsamer war Rainer Duen. Der 43-jährige Mindener belegte damit Platz zwei und rückte mit 59,35 Minuspunkten im Zwischenstand auf Platz 14 vor. „Rainer Duen hat heute zu seiner alten Form zurückgefunden. Er war schon immer ein guter Kegelfahrer, das hat er hier toll bewiesen“, sagte Bundestrainer Karl-Heinz Geiger.

Insgesamt blieben fünf Gespanne zwischen den Kegeln fehlerfrei; trotz anspruchsvoller Linienführung und knapp bemessener Zeit. Dass sich darunter zwei Deutsche befanden, freute den Bundestrainer besonders. So kam auch Christoph Sandmann (Lähden) ohne Strafpunkte ins Ziel, wurde damit Vierter und belegt mit seinem Dressurergebnis von 48,89 Minuspunkten auch in der kombinierten Wertung den vierten Platz. „Das war heute sehr überzeugend“, sagte Geiger. „Christoph ist zügig vorwärts gefahren, ohne hektisch zu werden, und hat sich die Zeit sehr gut eingeteilt. Das sah alles sehr harmonisch aus.“

Nicht zufrieden mit sich war dagegen Georg von Stein (Modautal), der nach der Dressur noch einen Platz vor seinem Teamkollegen Sandmann auf Platz sechs gelegen hatte. „Meine Pferde waren wieder toll. Alle schweren Aufgaben haben wir gut gelöst, aber dann hat die Konzentration nachgelassen“, sagte der 41-Jährige. Die Folge waren zwei abgeworfene Bällchen und Zeitfehler. Damit verpasste er nicht nur die Platzierung in der Prüfung, sondern fiel mit 56,22 Minuspunkten auch im Zwischenstand auf den achten Platz zurück. Ebenfalls zwei Abwürfe hatte Michael Brauchle (Laupheim), schon in der Dressur nicht den besten Tag erwischt hatte und im Zwischenklassement mit 71,22 Minuspunkten auf Platz 21 zurückfiel.

Besser lief es für Mareike Harm (Negernbötel). Nur einmal, an Hindernis neun, erwischte eines der Stangenpferde ein Bällchen, was mit drei Strafpunkten geahndet wurde. Allerdings verlor auch sie am Ende etwas Zeit, so dass insgesamt nicht über Platz 14 hinauskam. Im Zwischenstand der kombinierten Wertung belegt sie vor dem morgigen Geländemarathon mit 60,07 Minuspunkten Platz 15.

Für die Vierspänner geht es morgen Nachmittag auf die Marathonfahrt. Christoph Sandmann, Georg von Stein und Mareike Harm fahren dann nicht nur für ihr Einzelergebnis, sondern auch für die deutsche Mannschaft. Aktuell rangiert das deutsche Team nach der Dressur hinter den Niederlanden auf Platz zwei. Die Entscheidung im Nationenpreis fällt am Sonntag in einem weiteren Kegelfahren.