Ergebnisse Fahren CHIO Aachen 2014: Deutsche Vierspänner auf Platz zwei nach Dressur

 

Niederländer übernehmen Führung im Nationenpreis

Aachen (fn-press). Heute fand auf dem Fahrplatz des CHIO Aachen eine weitere Dressurprüfung statt. Nach der Einzelwertung gestern, ging es nun um die Mannschaftswertung. Die Führung übernahmen die amtierenden Welt- und Europameister aus den Niederlanden, die bereits sieben Mal in Folge in Aachen den Nationenpreis gewinnen konnten. Mit rund 13 Punkten Abstand folgte das deutsche Trio auf Platz zwei, dicht gefolgt von den Schweden.

„Wir haben heute alle drei Mannschaftsfahrer in der Platzierung. Das ist schon mal sehr positiv“, sagte Bundestrainer Karl-Heinz Geiger, dessen Hoffnung nun dem Marathon gilt. „Der Abstand auf die Niederländer ist gar nicht so groß. Ich denke, dass wir da noch aufrücken, wenn nicht sogar noch vorbeiziehen können.“

Mit ihren Ergebnissen lagen die drei deutschen Teamfahrer dicht beieinander. Am besten bewertet wurde die Vorstellung von Christoph Sandmann. Der dreimalige Mannschaftsweltmeister, der vor zwei Wochen noch einen Heimsieg beim CAI3* Lähden errungen hatte, verließ mit 46,27 Minuspunkten das Viereck auf Platz fünf. Kleine Patzer, wie das Angaloppieren eines seiner Pferde in der Volte hatten allerdings ein paar Punkte gekostet. Knapp dahinter ordnete sich mit 46,47 Minuspunkten Georg von Stein (Modautal) ein, der als letzter der 25 Teilnehmer an den Start gegangen war. „Die Pferde waren heute top, sie haben alles gegeben“, sagte von Stein. „Vielleicht habe ich mal zu schnell in die Leinen gelangt und einmal bin ich etwas unvorteilhaft in die Volte gekommen.“ Als dritte im Bunde landete Mareike Harm mit 47,55 Minuspunkten auf Platz acht. „Das war heute deutlich besser als gestern. Es war eine klare Vorstellung mit guten Hufschlagfiguren und einer guten Schritttour“, lobte Geiger.

Generell präsentierten sich die Gespanne besser als am Vortag, wo den meisten der schwere Boden zu schaffen gemacht hatte. Der Sieg in der Prüfung ging wie schon am Vortag an den US-Amerikaner Chester Weber mit 35,65 Minuspunkten, gefolgt von Theo Timmermann (Niederlande) mit 36,42 und Boyd Exell (Australien) mit 36,74.

Die deutschen Einzelfahrer Rainer Duen (Minden) und Michael Brauchle (Lauchheim) belegten mit 58,3 beziehungsweise 60,67 Minuspunkten die Plätze 17 und 22. Für die beiden wird es morgen wieder richtig spannend, wenn es für alle Teilnehmer im Hindernisfahren um eine gute Platzierung in Einzelwertung geht. Entschieden wird diese am Samstag im Gelände. Der Nationenpreis wird dagegen erst mit dem Marathon fortgesetzt und am Sonntag mit einem weiteren Hindernisfahren abgeschlossen.