Ergebnisse EM Pony Malmö 2015: Deutsche Ponyvielseitigkeitsreiter auf Platz drei

Calvin Böckmann führt nach Dressur

Malmö/SWE (fn-press). Während in Dressur und Springen bereits die Teamentscheidungen gefallen sind, haben die Ponyvielseitigkeitsreiter bei den Pony-Europameisterschaften im schwedischen Malmö ihre wichtigste Teilprüfung noch vor sich. Nach beendeter Dressur geht es für sie morgen auf den Geländeritt entlang dem Ribersborg Strand.

Der Blick aufs Meer war für die deutschen Vielseitigkeitsreiter bisher aber zweitrangig, denn gestern und heute stand die Dressur im Vordergrund. Zur Halbzeit führte der deutsche Einzelreiter Brandon Schäfer-Gehrau mit Pretty in Black mit 34,3 Minuspunkten und musste sich am Ende nur dem deutschen Schlussreiter Calvin Böckmann (Lastrup) mit Askaban B geschlagen geben. Der Vorjahres-Dritte verließ mit nur 33,4 Minuspunkten das Viereck. „Das war einfach nur gut“, sagte Bundestrainer Fritz Lutter. Dabei hatte es Böckmann, der als erster Nachwuchsreiter in diesem Jahr noch eine weitere Europameisterschaft – dieses Mal im Springen – bestreiten wird, mit erschwerten Bedingungen an. „Nach einer Woche Hitze und Trockenheit fing es ausgerechnet bei Calvins Ritt heftig zu regnen an“, berichtete Lutter.

Ein Topergebnis fürs deutsche Team lieferte auch die zweimalige Preis-der-Besten-Siegerin Emma Brüssau (Schriesheim) mit Rocky. Mit 39,3 Minuspunkten rangiert sie auf Platz vier im Einzelstand. Besser war neben ihren beiden deutschen Kollegen nur die Französin Melissa Prevost mit Podeenagh Aluinn (36,9). Das vierbeste deutsche Ergebnis erzielte die zweite Einzelreiterin Anja Schöniger (Lengenfeld) mit Charlie. Sie rangiert mit 44,7 Minuspunkten auf Platz 14.

Nicht ganz so glücklich verlief der EM-Einstand für Antonia Baumgart (Düsseldorf) mit Turn Up Trumps und Charlotte Fritzen (Hamminkeln) mit Classic Touch. Beide Paare ließen sich doch etwas von der Stadionatmosphäre in Malmö beeindrucken und blieben mit 56,5 beziehungsweise 65,7 Minuspunkten unter ihren gewohnten Leistungen. Dennoch liegt die deutsche Mannschaft gut im Rennen. Mit 129,2 Minuspunkten trennt sie weniger als eineinhalb Punkte vom führenden irischen Team (127,9) und den aktuell zweiplatzierten Niederländern (128,0).