Ergebnisse Dressur Pony-EM Arezzo 2013: Kür-Bronze für Semmieke Rothenberger

 

Nadine Krause und Sophie Kampmann auf Platz vier und fünf

Arezzo (fn-press). Auch am letzten Tag der Pony-Europameisterschaften in Arezzo in Italien gab es noch einmal Edelmetall für die deutschen Dressurreiter. Die Jüngste im deutschen Dressurteam, die 13-jährige Semmieke Rotenberger aus Bad Homburg gewann nach Team-Gold und Silber in der Einzelwertung auch Bronze in der Kür. Gold ging erneut an die Britin Phoebe Peters mit SL Lucci, Silber holte Lisanne Zoutendijk aus den Niederlanden mit Champ of Class.

Nur hauchdünn war der Vorsprung der Niederländerin auf Semmieke Rothenberger und ihren 14-jährigen Dornik B-Sohn Deinhard B. Mit 80,775 Punkten landete Zoutendijk auf dem Silberrang, Rothenberger blieb mit 80,625 Punkten dicht dahinter. Noch am Tag zuvor war die Platzierung in der Einzelwertung umgekehrt gewesen. „Semmieke ist richtig gut geritten, war vielleicht ein oder zwei Mal ganz kurz hinter der Musik. Das hat möglicherweise die Zehntel gekostet“, mutmaßte Bundestrainerin Cornelia Endres. Zum zweiten Mal Gold gab es mit exakt 84 Punkten für die Britin Phoebe Peters mit SL Lucci. „Das sah wieder sehr losgelassen, einfach easy going aus“, so Endres.

Nur ganz knapp verpasste Nadine Krause (Bad Homburg) mit dem zehnjährigen Danilo, ebenfalls ein Dornik B-Nachkomme, die 80er-Marke. Mit 79,325 Punkten belegte sie Platz vier. „Auch das ist ja ein super Ergebnis. Vielleicht hätte sie die Trabverstärkungen noch etwas mehr herausreiten können“, sagte Endres. Auf dem fünften Platz landete mit 77,675 Punkten Sophie Kampmann (Hamburg) mit Voyager v. Vivaldi. „Das Pony ging heute sehr ausdrucksstark. Sophie hat viel riskiert und das hat auch alles geklappt“, sagte Endres.

Besonders erfreut war die Bundestrainer erneut über die große Geschlossenheit in den Leistungen ihrer Reiterinnen. „Das war schon in der Mannschaftsprüfung so und auch in der Einzelwertung. Dichter beisammen könne sie kaum sein“, so Endres. Einmal mehr haderte sie allerdings mit dem Reglement, das nur drei Reiter pro Nation zum Kür-Finale zulässt. „Das war für Hanna Cichos natürlich bitter, die gestern noch in der Einzelwertung über 75 Prozentpunkte erzielt hat. Im Finale sollte es doch vor allem um die sportliche Leistung gehen.“