Ergebnisse Dressur CHIO Aachen 2014: Don Johnson „rehabilitiert“

Isabell Werth gewinnt den Grand Prix Special der zweiten Dressurtour

Aachen (fn-press). In der offiziellen Dressurtour mit Nationenpreis beim CHIO Aachen mit Nationenpreis freute sich Isabell Werth über einen starken Auftritt ihrer Stute Bella Rose, in der zweiten Dressurtour („I-Tour“) bekam Don Johnson FRH seine Chance. Er wusste sie zu nutzen: Mit fast 77 Prozent gewannen die fünffache Olympiasiegerin und der Hannoveraner den Grand Prix Special unter Flutlicht.

Nach dem Grand Prix hatte Isabell Werth gescherzt: „Er hat mir versprochen, es im Special besser zu machen.“ In der Tat: Der grobe Aussetzer Don Johnsons in der Piaffe, der im Grand Prix zu einem mageren Ergebnis von unter 70 Prozent geführt hatte, blieb aus, der 13-jährige Hannoveraner absolvierte den Special mit vielen Höhepunkten. Mit 76,765 Prozent führte das Paar das Feld souverän an.

Die Siegerin des Grand Prix, Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit dem niederländischen Hengst Unee BB, behauptete sich im Special an zweiter Stelle. (74,0) vor der Polin Beata Stremler mit im Rheinland gezogenen elfjährigen Wallach Rubicon. Die Reiterin, die in dieser Saison schon einige Grand Prix Siege feiern konnte, wird von dem Aachener Antonie de Ridder trainiert. Den vierten Platz belegte Mannschaftseuropameisterin Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit dem Hannoveraner D’Agostino FRH.

Wer aus der „I-Tour“ nicht für den Special gesattelt hatte, wird sich am Samstagabend wiederum unter Flutlicht in der Kür dem Publikum und den Richtern präsentieren. ZU den Favoriten zählen die beiden Deutschen Dorothee Schneider (Framersheim) mit Forward Looking und Nadine Capellmann (Würselen) mit Girasol.