Ergebnisse CSI2* Wiener Neustadt - October Festival 2013 - Week 01 - Mittwoch

 

Revanche genutzt! Markus Saurugg sorgte in der Lake Arena für rot-weiß-roten Triumph

Lake Arena – Zum regelrechten Favoritensterben kam es im zweiten Teilbewerb der Rubin Tour. Die Hindernisse wiesen mit einer Höhe von 1,30 Meter zwar ein einladendes Endmaß auf, im Kurs versteckten sich aber doch einige tückische Anforderungen, die zu Flüchtigkeitsfehlern führten und somit jegliche Siegeschancen schwinden ließen.

Sämtliche Aufgaben perfekt gelöst haben hingegen Luisa Himmelreich und ihr erst sechs Jahre junger Schimmelwallach „Little Simba“. Dieser überaus sympathische Sohn des Clearway x Concerto II machte in der Lake Arena bereits im letzten Jahr auf sich aufmerksam und holte beim Summer Circuit den Finalsieg der Youngster Tour für fünfjährige Nachwuchspferde. Für seine makellose Nullrunde in lockeren 65,25 Sekunden wurde er schlussendlich mit dem dritten Endrang belohnt. Um einen Ticken schneller ins Ziel gekommen war Kathrin Müller, die ihre „Rhapsodie St Jean“, eine kompakte, in Frankreich gezogene Stute nach Quick Star, sattelte. Das bestens eingespielte Duo kam in 61,15 Sekunden ins Ziel und am zweiten Platz. Die fehlerfreie Bestzeit gelang einem der ganz großen Favoritenpaare: Markus Saurugg und „Tullagher Blaise“ mussten sich gestern noch mit einem Abwurf am letzten Hindernis mit dem neunten Rang zufrieden geben und wollten das Missgeschick heute natürlich wettmachen. Sämtliche eng angelegten Linien klappten wie an der Schnur und mit vollem Tempo flogen sie in 56,36 Sekunden zum verdienten Sieg.

Noch schneller gewesen wäre Jürgen Stenfert mit „Welly“ (54,84 Sekunden). Die beidenhatten aber nach einer riskanten Wendung zur Schlusslinie einen Flüchtigkeitsfehler und wurden am Ende Siebenter.

Rubin Tour

Int. Jumping Competition - 1,30m

1.TULLAGHER BLAISE / SAURUGG Markus (AUT/STMK) - 0 / 56,36

2.RHAPSODIE ST JEAN / MÜLLER Kathrin (GER) - 0 / 61,15

3.LITTLE SIMBA / HIMMELREICH Luisa (GER) - 0 / 65,25

4.CLARICE S / SCHOENBERG Alexander (GER) - 1 / 75,14

5.AKARAT / GYURICSEK Andras (HUN) - 1 / 75,25

6.GAETAN VAN D'ABDIJHOEVE / ZVARA Ondrej (CZE) - 1 / 76,95

7.WELLY / STENFERT Jürgen (NED) - 4 / 54,84

8.AGROPOINT COSMOS / KRUCSO Szabolcs (HUN) - 4 / 59,87

9.SILKANNA / STANGEL Marian (SVK) - 4 / 60,50

10.QUILOA DU TILLARD / STEURER-COLLEE Barbara (GER) - 4 / 61,48

11.ORCHIDE 10 / WEYAND Helena (GER) - 4 / 62,42

12.CASSELLA / NOSKOVICOVA Monika (SVK) - 4 / 62,91

Am besten Weg zum Finale – Die Youngsters stellten sich der zweiten Teilprüfung

Auch der zweite Turniertag beim October Festival in der Lake Arena wurde wie gestern schon mit den drei ausgeschriebenen Jungpferde Touren eröffnet. Während heute dasselbe Richtverfahren und dieselbe Wertung wie im Opening galten – alle fehlerfrei gebliebenen TeilnehmerInnen landeten ex aequo am ersten Platz – wird das samstägige Finale der Youngster Touren mit einem einmaligen Stechen entschieden.

Bei den fünfjährigen Cracks geht es neben Ruhm, Ehre und der erhoffen blauen Siegerschleife auch um das Lake Arena Special „Rookie of the year“, bei dem sich das beste fünfjährige Pferd vom Summer Circuit und dem October Festival eine zusätzliche Prämie von 2.000,- Euro sichern kann. Besonders große Chancen haben die Österreicher Romana Hartl mit ihrem Fuchs „Chap B“, Natascha Kreutner mit ihrer schicken Con Air-Tochter „Antara 2“ und Markus Saurugg mit der Holsteinerstute „Austria 2“ von Casall, die allesamt bereits im Sommer gute Platzierungen in den Finalis holen konnten und heute einmal mehr fehlerfreie Runden zeigten. Darüber hinaus blieben auch Jürgen Stenfert auf dem Westfalen „Global Lifestyle“, Szabolcs Krucso mit „Georgie´s Valentin“, Kevin Lemke mit der sprunggewaltigen „Quincy W“, Hana Bajrovic auf „Sportina Cash Flow“ nach Cassini II, Katrin Khoddam-Hazrati auf ihrem kecken Schimmel „Kilnaboy Buffet“ und Romana Hartl mit ihrem zweiten Pferd „Narumol B“ nach Cornado fehlerfrei.

Ein 1,25 Meter hoher Parcours stand im Anschluss für die sechsjährigen Pferde bereit. Dass sich hier ein exquisites Starterfeld präsentierte, verdeutlichte das Ergebnis, denn nicht weniger als 15 Pferd-Reiter-Paarungen jumpten strafpunktefrei ins Ziel und teilten sich somit auch den Sieg in dieser zweiten Teilprüfung. Besonders hervorzuheben sind folgende fünf TeilneherInnen, die bereits gestern für einen astreinen Auftakt sorgten: Kamil Papousek mit „Centisimo“ nach Centadel, Juraj Hanulay mit dem Crawford-Nachkommen „Chapeau“, Barbara Steurer-Collee auf „Cavalier 72“ nach Cristo, Kevin Lemke mit „Choronike“ nach Concept sowie der Steirer Markus Saurugg mit dem Holsteiner „Aramis 573“ v. Askari. Letzterer reihte sich nach einer Nullrunde auch mit seinem zweiten Pferd „Zita 94“, einer Halbschwester von „Success 9“, an die Spitze, ebenso wie Juraj Hanulay mit dem Accardi-Nachkommen „Alisto ZBK Z“. Des Weiteren zählten Szabolcs Krucso auf Clinton II-Sohn „Bubamara“, Anna Rees mit ihren beiden Pferden „Calypso 445“ und „Carsten Z“, Jürgen Stenfert auf der KWPN-Stute „Charron R“, Jakub Repper mit dem Oldenburger „Lorio von Pachern“, Dominika Gaalova auf „Duka´s Coca Cola“ nach Crown Z“ sowie die beiden Österreicher Natascha Kreutner auf der Holsteinerstute „Calcada“ und Matthias Atzmüller mit dem Baluga-Sohn „Barny“ zu den glücklichen Gewinnern.

Um zehn Zentimeter erhöht wurde abschließend der Kurs für die dritte und letzte Youngster Tour der siebenjährigen Pferde, wo sich insgesamt acht StarterInnen prämieren konnten. Neben Kathrin Müller auf ihrer bildhübschen Cornet Obolensky-Tochter „Cornetta 24“, Jürgen Stenfert mit dem Fuchswallach „Bucefalus“, Barbara Steurer-Collee mit der Cartani-Tochterr „Chika´s Way“ und Juraj Hanulay mit „Guick Ferra“, die allesamt gestern schon mit Nullrunden auftrumpften, trugen sich auch Vadim Konovalov auf „Quidams Diamond“, Monika Noskovicova auf „Abanta van de Huiskens“, einer Tochter des ehemaligen Weltmeisters Vigo D´Arsouilles, Ondrej Zvara mit dem Toulon-Sohn „Calvaro Star“ und Kevin Lemke auf der KWPN-Stute „Elaiza FBH“ in die Siegerliste ein.

Foto von © sIBIL sLEJKO: Nach einem ärgerlichen Abwurf und dem neunten Endrang im Opening klappte heute alles nach Plan: Markus Saurugg und „Tullagher Blaise“ brausten on Top