Ergebnisse aus Luhmühlen: Sara Algotsson-Ostholt übernimmt Führung im CIC3*

Andreas Ostholt als bester Deutscher auf Platz zwei

Luhmühlen (fn-press). Am Wochenende steht Luhmühlen wieder einmal im Zeichen der Vielseitigkeit. Zwei internationale Prüfungen, eine Drei-Sterne-Kurzprüfung (Milford-Trophy) und die Vier-Sterne-Hauptprüfung (CCI4*) stehen auf dem Programm, das heute mit der Dressur des CIC3* begann.

Die Führung übernahm die Olympia-Silbermedaillen Sara Algotsson-Ostholt mit Wega. Die Schwedin wurde für eine harmonische und fehlerfreie Runde mit nur 33,6 Minuspunkten belohnt. Für die schwedischen Silbermedaillengewinner ist es der erste Start nach ihrem Sieg in Bredeneek. „Wega hatte sich dort ein Eisen abgetreten und vor Marbach noch einmal“, sagte die Reiterin. Mit ihrem Ergebnis überrundete die in Warendorf lebende Reiterin ihren Schwager Andreas Ostholt, der kurz zuvor mit So is et 35,6 Minuspunkte erzielt hatte. „Besser geht es fast nicht“, sagte der Hauptfeldwebel, der von Jürgen Koschel (Hagen a.T.W.) trainiert wird und mit dem Sunlight xx-Sohn So is et gerade erst das CIC3* in Bialy Bor gewinnen konnte.

Auf dem dritten Platz landete Doppel-Olympiasieger und Vorjahressieger Michael Jung (Horb). Im Sattel von Halunke FBW rangiert er mit 37,0 Minuspunkten vor seiner Londoner Teamkollegin Ingrid Klimke. Mit der Reitmeisterin aus Münster hatte die Dressur heute begonnen und geendet. Als erste Starterin hatte sie am Vormittag mit ihrem Paradepferd FRH Butts Abraxxas das Viereck mit nur 37,6 Minuspunkten verlassen. Nur wenig schlechter schnitt auch ihr zweites Pferd Hale Bob Platz ab (39,8). Damit gab die Münsteraner Reitmeisterin bis zur Kaffeepause den Ton an und liegt nun vor dem Geländeritt am Samstag auf den Plätzen vier und fünf. Daran änderte sich auch nach dem Start mit ihrem dritten Pferd, der Wiesbaden-Siegerin FRH Escada JS, nichts mehr. Als letzter Starter landete das Paar auf Platz 15 (46,0).