EQUITANA HENGSTE 2013 mit Deutschlands besten Zuchtstätten

Große Zucht-Dynastien, züchterische Inspirationen für die Zukunft und große Gefühle. Wer sie einmal erlebt hat, der weiß: HENGSTE ist keine „normale" Zuchtschau. Dafür sorgt allein die imposante Kulisse von gut 5.000 Züchtern und Zuchtinteressierten im großen Ring der EQUITANA und ihre ganz eigene Art, die großen Blutlinien der Warmblut- und Reitponyzucht in Generationen zu präsentieren. Es sind unvergessene Momente wie jene, als 17 Donnerhall-Söhne, Enkel, Ur-Enkel und Ururenkel im Ring „tanzten"; und historische Augenblicke wie der erstmalige Einritt von Hengsten aus allen deutschen Land- und Hauptgestüte. Sie machen HENGSTE zu einem hippo-logischen Highlight der Extraklasse.

Das wird auch am 17. März 2013 wieder der Fall sein, wenn bedeutende und traditionsreiche Gestüte und Hengsthalter aus ganz Deutschland ihre Ausnahme-Vererber, Spitzen-Hengste, jungen Champions und Nachwuchs-Hoffnungen präsentieren.

Ein Höhepunkt in der Zuchtsaison, den sich auch die Hengststation von Ludger Beerbaum nicht entgehen lassen will: Seine Springpferde kennt man, deshalb präsentiert er auf HENGSTE seine eher „unbekannte" Seite - die Dressurpferde. Wobei „unbekannt" angesichts der dort aufgestellten Hengste natürlich maßlos untertrieben ist, wenn beispielsweise einer wie Estobar NRW in seinen Reihen ist. Der achtjährige Westfale von Ehrentusch-Ferragamo ist sportlich wie züchterisch ein wahrer Senkrechtstarter.

Er war unumstrittener Siegerhengst der NRW-Hauptkörung 2006 und Dressursieger der HLP Adelheidsdorf 2009. Es folgten Siege in Dressurpferdeprüfungen, die Teilnahme am Bundeschampionat 2010, die ersten S-Siege und im Januar 2012 der Sieg im St. Georg in Münster.

Und wer könnte ihn besser präsentieren als der Mannschafts-Olympiasieger von Athen - Reitmeister Hubertus Schmidt, einer der international erfolgreichsten Turnierreiter, der auch bei Estobar NRW das Händchen mitbringt, das einen guten Ausbilder kennzeichnet.

Das hohe „C" der Zucht auf HENGSTE

Beispielhaft dafür ist Cellestial, der nach seinen großen Erfolgen in Zucht und Sport vor sechs Jahren in Oldenburg als „VTV-Springhengst des Jahres" ausgezeichnet wurde. Grundlage dafür waren seine langjährigen Spitzenleistungen im Parcours. Auch züchterisch ist dem überragenden Vererber und Hauptbeschäler der in Familien-Regie geführten Hengststation Schmidt aus Neu-Benthen in Mecklenburg-Vorpommern der Durchbruch mehr als nur gelungen: Cellestial hat bisher 18 gekörte Söhne, darunter vier Prämienhengste. In der aktuellen FN-Zuchtwertschätzung ist Cellestial einer der vielseitigsten Vererber Deutschlands. In der Dressur liegt sein Zuchtwert über dem Durchschnitt, im Springen bei 154 Punkten. Damit zählt er zu den „Top 1 Prozent".

Das „hohe C" trifft auch der springgewaltige Hengst Colestus, aktueller Bundeschampionats-Sieger der sechsjährigen Springpferde und Sohn von Cornet Obolensky. Der westfälische Schimmel-hengst, 2009 bester Springhengst der süd¬deutschen Körung mit geradezu phänomenalem Freispringen und dort als Preisspitze vom Reitsportzentrum Massener Heide erworben, war zunächst im sächsischen Landgestüt Moritzburg aufgestellt, bevor er 2012 in das neue Reitsportzentrum und die Hengststation Massener Heide kam. Sein Pedigree lässt Großes erwarten. Sein Vater zählt derzeit zu den gefragtesten Springhengsten Europas und liegt in der aktuellen FN-Zuchtwertschätzung knapp hinter Colestus‘ Muttervater Stakkato.

Ein echter Überflieger ist auch der zweite vom Reitsportzentrum Massener Heide vorgestellte Hengst. Cachassini, ein herrlich aufgemachter dunkelbrauner Holsteiner, der 2011 auf der Körung in Neumünster als Präminienhengst ausgezeichnet wurde. Ein echter Strahlemann, der im 30-Tage-Test in München mit einer sensationellen 9,6 als prüfungsbester Springhengst auf ganzer Linie überzeugte.

Züchten mit Erfahrung, Leidenschaft und Geduld

Dass Züchten kein kurzfristiges Geschäft ist, sondern die Summe richtiger Entscheidungen auf der Grundlage von Erfahrung, Leidenschaft und Geduld - dafür steht die Hengststation Jens Meyer, die sich im Rahmen von HENGSTE feierlich in Szene setzt und ihren 20. Geburtstag gebührend feiert, natürlich auch mit dem Hengst, der von Anbeginn die Geschichte der Hengststation aus Dorum begleitet: Cashman, einer der sichersten Vererber, was das Springvermögen und die Leistungsbereitschaft anbelangt. Das drückt sich auch in den 146 Indexpunkten im Springen in der Hannoverschen Zuchtwertschätzung aus, mit denen er zu den besten 10 Prozent aller Hannoveraner Vererbern zählt. Läuft alles wie geplant, so wird die Hengststation Jens Meyer mit sechs weiteren Hengsten seiner Dressur-Armada in Essen vertreten sein.

 

Jetzt die besten Plätze sichern - einfach und bequem

Nach dem großen Erfolg in den Vorjahren empfiehlt es sich, Tickets rechtzeitig zu reservieren. Möglich ist das über die Ticket Hotline 0180-53 52 534 (14ct pro Min. aus dem deutschen Festnetz) oder noch bequemer im online-Ticketshop unter www.hengstschau.com. Hier können Karten online gebucht und direkt auf dem eigenen PC ausgedruckt werden. Tickets kosten ab 19 Euro, ermäßigt 15 Euro. Speziell beim exklusiven First Class Angebot im VIP-Bereich ist die Kapazität begrenzt. Interessenten wenden sich hierfür bitte direkt an das EQUITANA-Team.

HENGSTE 2013. Das Züchterhighlight der EQUITANA  Termin: Sonntag, 17. März 2013, 20 Uhr

Ort: EQUITANA, Messegelände Essen, Großer Ring, Halle 6

Eintrittskarten: ab 19,00 €. Tickets jetzt online buchen und ausdrucken unter www.equitana.com / www.hengstschau.com

Foto 1: "HENGSTE 2011": Markus Gribbe auf Farewell III, Zuchthof Klatte (jpg, 1,9 MB), Quelle: EQUITANA

Foto 2: Hubertus Schmidt auf Estobar NRW (jpg, 1,9 MB), Quelle: Tanja Becker

Foto 3: Estobar NRW (jpg, 1,2 MB), Quelle: Guido Recki