Dressurreiten: Wiesbaden ist bei Werth gesetzt

Dem Wiesbadener PfingstTurnier eng verbunden: Isabell Werth (Foto: WRFC/Toffi)

Der Andrang im Wiesbadener Dressurviereck ist groß: Zum 80. Geburtstag und zur Fünf-Sterne-Premiere der Dressurprüfungen beim Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier (13.-16. Mai) haben sich schon Wochen vor dem Nennungsschluss eine ganze Reihe von Deutschlands Besten angekündigt.

Allein fünf Reiter aus dem deutschen A-Bundeskader stehen in diesem olympischen Jahr schon jetzt auf Wiesbadens Starterliste: Anabel Balkenhol, Team-Bronze-Gewinnerin bei den Weltreiterspielen 2010 in Kentucky. Fabienne Lütkemeier, Mannschaftsweltmeister 2014 in der Normandie. Hubertus Schmidt, Mannschaftsweltmeister 2006 und Mannschafts-Olympiasieger 2004. Dorothee Schneider, Silbermedaillengewinnerin mit dem Team bei den Olympischen Spielen 2012. Und – die Grand Dame des deutschen Dressursports – Isabell Werth, fünffache Olympiasiegerin, siebenfache Weltmeisterin und absoluter Fan des Wiesbadener PfingstTurniers: „Wiesbaden gehört ganz sicher zu den schönsten Turnieren überhaupt, allein durch dieses einzigartige Ambiente“, schwärmt die 46-Jährige. „ Ich habe in Wiesbaden schon eine unglaubliche Reihe schöner Erlebnisse gehabt. Das fing mit Gigolo vor vielen Jahren an. Antony ist in Wiesbaden seinen ersten internationalen Grand Prix gegangen. Mit Amaretto hatte ich seinerzeit über 80 Prozent in der Wiesbadener Kür. Und nicht zuletzt mein Sieg in der ‚Wasser-Kür’ im Regenjahr 2013 mit Der Stern war ein einmaliges Erlebnis. Das sind nur ein paar spontane Gedanken. Tatsache ist, dass ich in Wiesbaden viele tolle Momente feiern durfte und mich dem Turnier seit vielen Jahren verbunden fühle.“

Isabell Werth ist mit zwei Pferden im A-Kader, Don Johnson und Emilio, hat zwei weitere Spitzenstuten mit Rio-Option im Stall, Bella Rose und Weihegold OLD, und gehört zu den heißesten Anwärtern für einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in Rio. Der Terminkalender von Deutschlands erfolgreichster Dressurreiterin ist voll, in diesem Jahr sogar olympisch voll, aber mit Nachdruck betont sie: „Das Wiesbadener PfingstTurnier hat bei mir einen fest gesetzten Platz im Terminkalender!“