Dressurreiten: Rom und Juliane Brunkhorst haben das Finalticket für Frankfurt in der Tasche

Nürnberg. Sie präsentierten sich als eingespieltes Team: Juliane Brunkhorst und ihre 8jährige Hannoveraner Stute Rom sorgten beim Turnier in Schenefeld für Furore. Das Paar setzte sich in der prestigeträchtigen Qualifikationsprüfung zum NÜRNBERGER BURG-POKAL mit 73,195 Prozent durch. Das Paar bot in fast allen l

Lektionen eine nahezu fehlerfreie Vorstellung und durfte sich bei der feierlichen Siegerehrung vom begeisterten Publikum feiern lassen. „Es ist schon ein tolles Gefühl beim Jahresfinale in der Frankfurter Festhalle dabei sein zu dürfen“, sagte die strahlende Siegerin.

Platz zwei belegte Jessica Andersson mit ihrer 9jährigen Nachwuchshoffnung Benicio. Das Paar erhielt 73,146 Prozent und musste sich somit nur knapp geschlagen geben. Dritte im Bunde war Kira Wulferding vom RFV Holzhausen. Die sympathische Amazone belegte im Sattel von Silver Black OLD mit 71,317 Prozent den dritten Rang in der gut besetzten Prüfung.  

1992 wurde der NÜRNBERGER BURG-POKAL auf Initiative von Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, erstmals durchgeführt und ist heute die weltweit bedeutendste Prüfung in der Altersklasse sieben- bis neunjähriger Dressurpferde. In den vergangenen Jahren hat der Wettbewerb zahlreiche spätere Olympiasieger, Welt- und Europameister gefördert. Für den Pferdemann, zugleich Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands e.V. und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN steht fest, dass dieser Wettbewerb das Bewusstsein für partnerschaftliches Reiten, eine Grundvoraussetzung für erfolgreich absolvierte Prüfungen, gefördert hat.

Wie hoch der Stellenwert des NÜRNBERGER BURG-POKAL ist zeigt ein Blick auf die deutsche Equipe bei den Weltreiterspielen: Mit Desperados (Kristina Sprehe), Damon Hill NRW (Helen Langehanenberg), Bella Rosa (Isabell Werth) und D’Agostino (Fabienne Lütkemeier) gewannen vier Pferde die Team-Goldmedaille, zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille, die ihre Wurzeln im NÜRNBERGER BURG-POKAL hatten.