Dressurreiten: Platz 4 im Nationenpreis von Compiegne

Kasey Perry-Glass und Goerklintgaards Dublet vom siegreichen US-Team – Foto von FEI/Christophe Bricot

Teamwettbewerb des CDIO5* gewannen die USA vor Schweden und Frankreich

Compiegne (fn-press). Mit Platz vier beendete die deutsche Equipe den Dressur-Nationenpreis im französischen Compiegne. Beste Reiterin war die Karlsruherin Jenny Lang-Nobbe mit ihrem Holsteiner Loverboy.

Die schöne Reitanlage von Compiegne, eine Autostunde nördlich von Paris gelegen, richtete an diesem Wochenende ein CDIO5* und ein CDI3* aus. Die deutschen Farben vertraten im Nationenpreis Jenny Lang-Nobbe (Karlsruhe), Bernadette Brune (Westerstede), Kathleen Keller (Luhmühlen) und Annabel Frenzen (Krefeld). Lediglich Jenny Lang-Nobbe erreichte mit ihrem 16 Jahre alten Holsteiner Loverboy (v. Lorentin) ein Ergebnis über 70 Prozent (70,4) und platzierte sich an zehnter Stelle. Bernadette Brune, die ihren Wohnsitz von Monaco ins niedersächsische  Westerstede verlagert hat, kam mit dem zwölfjährigen Oldenburger Stedinger-Sohn Spirit of the Age auf 69,36 Prozent (Platz 18). Ihre Mannschaftskollegin Kathleen Keller und der hannoversche De-Niro-Sohn Daintree (14) erzielten 68,74, das Schlusslicht des Quartetts und Streichergebnis bildeten Annabel Frenzen und der 17-jährige Holsteiner Cristobal (v. Coriander).

Den Nationenpreis beendete das deutsche Team an vierter Stelle. Überraschende Sieger wurden die USA (226,8) vor Schweden (215,04) und Frankreich (213,66). In der Einzelwertung rangierte die in Europa noch unbekannte 29-jährige Kasey Perry Glass an der Spitze, die mit dem Dänen Goerklintgaards Dublet v. Diamond Hit 77,4 Prozent im Grand Prix erreichte.

In der Kür der Drei-Sterne-Tour konnte sich Kathleen Keller mit dem Oldenburger Dick Tracy über einen dritten Platz freuen (73,075 Prozent). Diese Prüfung gewannen der Brite Carl Hester und der Hannoveraner Wannado mit 77,475 Prozent vor dem Schweden Patrik Kittel mit dem Oldenburger Delauney (75,225).