Dressurreiten: Marcel Wolf dominiert das Finale des NÜRNBERGER BURG-POKAL in Stuttgart

 

Stuttgart. Mit beeindruckender Präzision absolvierte Marcel Wolf vom RFV Bad Waldsee dem Parcours in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Auf Quattro’s Lewinjo, einem dreizehnjährigen Oldenburger Wallach ließ er der Konkurrenz keine Chance, bleib im Stechen fehlerfrei und distanzierte im Stechen die Zweitplatzierte Lisa Maria Räuber um mehr als zweieinhalb Sekunden. Der Amazone und ihrem erst acht Jahre alter Holsteiner Wallach Cuyano blieb der Silberrang vor Johannes Mitsch, der im Finale die achtjährige Stute Rich Sunrise gesattelt hatte.

Das Finale um den NÜRNBERGER BURG-POKAL der Baden-Württembergischen Junioren zählt seit Jahren zum Programm des Stuttgart German Masters und ist für den Nachwuchs im Parcours das große Saisonziel. Während die Springreiter ihr Finale in der Halle austragen, ermitteln die Dressurreiter ihren Sieger bereits Mitte September im Rahmen des CHI Donaueschingen. Vor zwei Monaten triumphierten dort Julia Schneider und Dolce Far Niente.

Die Turnierreihe des NÜRNBERGER BURG-POKAL der Baden-Württembergischen Junioren ist wichtiger Bestandteil des Nachwuchsförderungskonzeptes der NÜRNBERGER Versicherung. Insgesamt werden unter diesem Markennamen bundesweit zehn Turnierserien in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Landesverbänden durchgeführt.

Am bekanntesten ist der NÜRNBERGER BURG-POKAL, der als weltweit bedeutendste Serie zur Förderung sieben- bis neunjähriger Dressurpferde gilt und zahlreiche Champions hervorgebracht hat. Nach den Olympischen Spielen 2012 und den Europameisterschaften 2013 vertraute die deutsche Equipe bei den Weltreiterspielen Ende August zum dritten Mal hintereinander ausschließlich auf Pferde, die über diese Prüfung den Weg in den großen Sport genommen haben. Ende August gewann das deutsche Quartett mit Helen Langehanenberg (Damon Hill NRW), Fabienne Lütkemeier (D’Agostino), Kristina Sprehe (Despperados) und Isabell Werth (Bella Rose) mit herausragenden Gold mit der Mannschaft.

1992 feierte diese Reihe auf Initiative von Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, Premiere. Der Pferdemann, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands e.V. und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN engagiert sich seit vielen Jahren für den partnerschaftlichen Umgang mit den Pferden und ist überzeugt, dass der NÜRNBERGER BURG-POKAL das Bewusstsein für partnerschaftliches Reiten, Bedingung für sportlichen Erfolg, gefördert hat: „Seit Beginn dieser Serie stand sie unter dem Motto ‚Reiten heißt Partner sein’. Und diese Idee ist es, die die deutsche Equipe bei den Weltreiterspielen 2014 wieder zur Goldmedaille getragen hat.“

Weitere Infos unter www.nuernbergerburgpokal.de