Dressurreiten: Elite startet im NÜRNBERGER BURG-POKAL bei Faszination Pferd

 

Nürnberg. Das Starterfeld der letzten Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL lockt zahlreiche Top-Reiter ins Frankenland. Angeführt von der Ende August mit der deutschen Equipe bei den Weltreiterspielen siegreichen Isabell Werth kommt auch Ex-Weltmeisterin Nadine Capellmann und die ebenfalls hoch erfolgreiche Anabel Balkenhol nach Nürnberg. Gemeinsam mit der zum Championatskader gehörenden Jessica von Bredow-Werndl, die als Bayerin das Turnier als Heimspiel betrachtet, werden sie versuchen, sich das letzte Ticket für das Finale dieser prestigeträchtigen Turnierserie am Jahresende in der Frankfurter Festhalle zu sichern.

Damit beweist die Faszination Pferd ihre enorme Anziehungskraft für die Stars des Dressursports. Dabei hat insbesondere Isabell Werth einiges vor: Im Vorjahr siegte die Rheinbergerin gleich fünfmal und möchte diesen Triumph am kommenden Wochenende gerne wiederholen.

Neben den hoch dotierten Wettbewerben auf höchstem Niveau gilt vor allem die letzte Qualifikation für den NÜRNBERGER BURG-POKAL als Highlight des sechstägigen Turniers. Diese Prüfung an Allerheiligen gilt als weltweit bedeutendste Serie zur Förderung sieben- bis neunjähriger Dressurpferde und Kaderschmiede kommender Champions: Nach den Olympischen Spielen 2012 und den Europameisterschaften 2013 vertraute die deutsche Equipe bei den Weltreiterspielen Ende August zum dritten Mal hintereinander ausschließlich auf Pferde, die über diese Prüfung den Weg in den großen Sport genommen haben.

1992 wurde der NÜRNBERGER BURG-POKAL auf Initiative von Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, erstmals durchgeführt. Für den Pferdemann, zugleich Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands e.V. und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN steht fest, dass dieser Wettbewerb das Bewusstsein für partnerschaftliches Reiten, eine Grundvoraussetzung für erfolgreich absolvierte Prüfungen, gefördert hat: „Seit Beginn dieser Serie stand sie unter dem Motto ‚Reiten heißt Partner sein’. Und diese Idee ist es, die die deutsche Equipe bei den Weltreiterspielen 2014 wieder zur Goldmedaille getragen hat.“