Dressurreiten: Dorothee Schneider und Santiago gewinnen Einlaufprüfung im NÜRNBERGER BURG-POKAL

Frankfurt.  Das war schon mal ein Paukenschlag in der Einlaufprüfung es NÜRNBERGER BURG-POKAL in Frankfurt. Lokalmatadorin Dorothee Schneider trumpfte im Sattel von Santiago auf. Mit 76,024 Prozent beherrschte das Paar das Teilnehmerfeld und gewann überlegen. Der über Stedinger x Dacaprio gezogene Wallach zeigte sich in erstklassiger Verfassung. Lektion für Lektion gelang fehlerfrei. Es darf mit Spannung erwartet werden, ob Schneider an diese Leistung im morgigen Finale des NÜRNBERGER BURG-POKAL anknüpfen kann.

Den zweiten Platz sicherte sich Heiner Schiergen im Sattel von Carlos. Das Paar beendete den Wettbewerb mit immerhin 73,585 Prozent. Dritter im Bunde war Matthias Bouten mit seiner Nachwuchshoffnung Fraeulein Auguste. Hier vergaben die Preisrichter 73,317 Prozent. Auf den Rängen vier und fünf platzierten sich Carola Koppelmann mit Sandiego (72,878) und Beatrice Buchwald mit Lord Carnaby (72,317). Insgesamt gingen 15 Paare in der Einlaufprüfung an den Start.

Der Startschuss zum Jahresfinale des NÜRNBERGER BURG-POKAL fällt am morgigen Sonnabend um 11 Uhr in der Frankfurt Festhalle.

Aus der heutigen Turnierlandschaft ist die Turnierreihe nicht mehr wegzudenken. Die Idee von Hans-Peter Schmidt, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), gilt als weltweit bedeutendste Serie zur Förderung junger Dressurpferde.

Aktuell hat die Serie zahlreiche spätere Olympiasieger, Welt- und Europameister gefördert. Pferde, die im NÜRNBERGER BURG-POKAL erfolgreich waren, sammelten bei diesen Großereignissen bislang 34 Medaillen, davon 12 goldene.

Für Hans-Peter Schmidt ist die Betonung der Partnerschaft von Reiter und Pferd die fundamentale Basis dauerhaften Erfolgs. Der Pferdemann setzt sich mit Nachdruck für einen tadellosen Umgang mit dem Partner Pferd ein.