Dressurgala Heroldsberg: KANGANYAS Benetton Dream FRH mit Qualifikation zum Louisdor-Preis

 

Benjamin Werndl und Katharina Birkenholz siegreich in Grand Prix Special und Kür

Heroldsberg (fn-press). KANGANYAS Benetton Dream FRH und Juliane Brunkhorst (Sandbostel) heißt das Siegerpaar im Louisdor-Preis bei der Dressurgala in Heroldsberg. In der wichtigsten Dressurserie für acht- bis zehnjährige Nachwuchspferde auf Grand Prix-Niveau erzielte der neunjährige Hannoveraner Hengst (v. Brentano), der im Jahr 2007 Sieger im Bundeschampionat der dreijährigen Hengste war, in der Qualifikationsprüfung in Heroldsberg mit seiner Reiterin 70,558 Prozent. KANGANYAS Benetton Dream FRH bestätigte damit seinen guten Eindruck aus der Einlaufprüfung am Freitag, die er ebenfalls gewonnen hatte.

Eine deutliche Leistungssteigerung in der Qualifikation boten die zweit- und drittplatzierten Paare. Platz zwei ging an Waterkant mit Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) im Sattel. Während der neunjährige Fuchswallach in der Einlaufprüfung lediglich Platz sechs belegte, kam er am Sonntag mit 67,953 Prozent mit deutlichem Abstand vor dem drittplatzierten Paar auf Platz zwei. Auch der drittplatzierte Fürst Metternich zeigte sich unter Wolfgang Schade (Hamburg) in der Qualifikationsprüfung deutlich besser (65,907 Prozent) als zuvor, als das Paar lediglich auf Rang acht kam.    

Den abschließenden Grand Prix Special auf Vier-Sterne-Niveau sicherte sich Benjamin Werndl (Tuntenhausen), der mit dem Oldenburger Der Hit (v. Welt Hit II) von den Richtern exakt 71,000 Prozent erhielt. Zweite wurde Katharina Birkenholz (Altfraunhofen) mit Don Adrosso (68,688 Prozent). Platz drei ging an Thomas Wagner (Bad Homburg). Der aktuelle Champion der Berufsreiter Dressur kam mit Very Keen auf 67,896 Prozent.

Die Grand Prix-Kür am Samstagabend – ebenfalls auf Vier-Sterne-Niveau - ging an Katharina Birkenholz, die mit dem Württemberger Don Adrosso (v. Donnerschlag) 76,050 Prozent erzielte. Auf Platz zwei folgte Thomas Wagner mit Very Keen mit 75,800 Prozent. Dritter wurde Ludwig Zierer (Kollbach) mit Weltino mit 74,925 Prozent.